Doktorspiel oder sexueller Missbrauch?

Conny Blankenburg, Frank Tödter, Petra Effinghausen, Claudia Bartz und Volker Banschbach (von links)

Präventionsrat

Schwarmstedt. Erzieherinnen, Tageseltern und Lehrkräfte darin zu unterstützen, Doktorspiele von sexuellen Übergriffen unterscheiden zu können und ihnen Hilfestellung zu geben, um in Verdachtsfällen richtig zu reagieren, das waren Ziele der Fortbildungsveranstaltung der Arbeitsgruppe sexueller Missbrauch des Präventionsrates Schwarmstedt. Fachkräfte aus dem ganzen Heidekreis erarbeiteten kürzlich an einem Nachmittag im Uhlehof mit den Referenten Claudia Bartz und Frank Tödter von der Beratungsstelle Wendepunkte aus Soltau Antworten auf unterschiedliche Fragen zu diesem Thema. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kindertagesstätten, Schule, Polizei und anderen Institutionen hörten auch, wie wichtig es ist, Ruhe zu bewahren und sich professionelle Hilfe zu holen. Diese bekommen Fachkräfte, Betroffene und Angehörige besonders in der Beratungsstelle Wendepunkte, die zu diesem Zweck vor einem Jahr auch auf Initiative des Präventionsrates Schwarmstedt für den Heidekreis eingerichtet worden ist, wofür die Diplom-Sozialpädagogen erneut dankten.