Drillinge suchen jetzt neues Zuhause

Die Drillinge Lukas, Lena und Jake mit ihren Geschwistern Kiara und Janieke und Mutter Jessica.
   

Mutter und Kind sind im Heidekreis-Klinikum in den besten Händen

Heidekreis. Keine Schwangerschaft verläuft gleich. Werdende Eltern können sich im Heidekreis-Klinikum jedoch bestens aufgehoben fühlen. Bei den Informationsabenden für werdende Eltern angefangen bieten die sehr gut ausgebildeten Ärzte und Pflegenden der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Finkelstein-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit ihrer neonatologischen Intensivstation für kranke Früh- und Neugeborene eine zuverlässige Versorgung von Mutter und Kind. Eine umfassende Geburtsvorbereitung und auch Nachsorge der Geburt übernehmen am Heidekreis-Klinikum die Hebammen Mutter Griepsch. Sie sind Unterstützung für die jungen Familien und helfen bei den zahlreichen Fragen werdender Eltern gerne weiter. Gemeinsam mit der Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe Frau Dr. Thein und ihrem Team aus Kinderärzten, Anästhesisten und Krankenschwestern beantworten sie die Fragen der werdenden Eltern regelmäßig am ersten Montag und letzten Dienstag im Monat (um 19 Uhr im großen Saal am Schwesternwohnheim der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Heidekreis-Klinikum Standort Walsrode). Es besteht die Möglichkeit an diesen Informationsabenden, den Kreißsaal sowie die Wochenbett- und Neugeborenenstation zu besichtigen.
Viele Fragen, Sorgen oder Unsicherheiten können die Hebammen durch eine sehr fürsorgliche und individuelle Betreuung bereits im Vorfeld der Geburt beseitigen. „Viele der werdenden Eltern schätzen die persönlichen Gespräche mit uns Hebammen. Wir nehmen uns Zeit für jeden Einzelnen und gehen auf die individuellen Fragen der werdenden Eltern ein“, so die Hebammen des Heidekreis-Klinikums. Neben dem Verlauf der Geburt werden mögliche Geburtspositionen besprochen und den schwangeren Frauen Gymnastik-, Entspannungs- und Atemübungen gezeigt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus ermöglicht zu jeder Zeit eine individuelle Abstimmung mit dem Ärzte-Team des Heidekreis-Klinikums, das, wenn notwendig, zusätzliche Untersuchungen einleiten kann. Die ambulante Betreuung durch die Hebammengemeinschaft wird so ideal durch eine stationäre Betreuung im Klinikum ergänzt. Des Weiteren bieten die Hebammen eine Geschwisterschule, Rückbildungsgymnastik, Wochenbettbetreuung, Säuglingspflege, Akupunktur, Hypnose und Babymassagen an.
In den letzten beiden Jahren konnte das Heidekreis-Klinikum einen Geburtenzuwachs verzeichnen. Während es im Jahr 2012 knapp 600 Geburten waren, sind es 2014 bereits knapp 800. Darunter waren allein in diesem Jahr neun Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt. Die Drillinge Lukas, Lena und Jake (Reihenfolge bei der Geburt) kamen Anfang September per Kaiserschnitt zu Beginn der 35. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Bei ihrer Geburt wog jeder der drei etwa 2.000 Gramm bei einer Körperlänge von circa 44 Zentimetern. „Die Schwangerschaft mit den Drillingen war deutlich anstrengender als meine beiden Einlingsschwangerschaften zuvor, doch ich hatte immer ein gutes Bauchgefühl, was das Wohlbefinden der drei angeht“, so die Drillingsmutter Jessica (34 Jahre). Auf Empfehlung ihres Frauenarztes kam sie in die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Heidekreis-Klinikum in Walsrode. Chefärztin Dr. med. Christiane Thein besitzt über die in der Schwangerschaft notwendigen Ultraschalluntersuchungen hinaus besondere Fachkenntnisse zur Diagnostik und zum Umgang mit Risikogeburten. Im Ultraschall-Screening kann eine Vielzahl an fetalen Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen, wie beispielsweise Organfehlbildungen frühzeitig erkannt werden. Zweifel und Ängste, die viele werdende Eltern teilen, können durch frühzeitige Ultraschalluntersuchungen beseitigt werden. Als Perinatologin ist Frau Dr. Thein auch spezialisiert auf die Behandlung von Mutter und Kind in den späten Schwangerschaftswochen und ersten Tagen nach der Geburt. In den Händen von Chefärztin Dr. med. Christiane Thein fühlte sich die Familie sehr gut aufgehoben. „Ein paar Tage vor dem von Frau Dr. Thein ermittelten Entbindungstermin hatte ich bereits leichte Wehen, als ich dann mit meinem Mann ins Klinikum kam, war bereits alles für die Entbindung vorbereitet, das hat uns sehr gefreut“ so die Mutter.
Nach der Entbindung wurden die Drillinge auf der Neugeborenen Intensivstation im Inkubator und mit Infusionen versorgt. Lena brauchte eine kurze Zeit Unterstützung bei der Atmung. Mutter Jessica war während des Klinikaufenthaltes ihrer Kinder im „Mütterzimmer“ auf der Station der Kinderklinik untergebracht und konnte so zu jeder Zeit bei ihren Kindern sein. „Besonders gut betreut gefühlt habe ich mich vom Chefarzt Dr. Abend, der Oberärztin Frau Mente und von Schwester Dorthe“. Die Drillinge konnten von Beginn an voll gestillt werden und entwickelten sich ausgesprochen gut, sodass alle gemeinsam bereits knapp drei Wochen nach der Geburt das Klinikum wieder verlassen konnten.
Die Familie freute sich schon auf das erste gemeinsame Weihnachtsfest in dieser großen Runde. Obwohl nur ein weiteres Kind geplant war, meistern sie ihren Alltag zu siebt ausgesprochen gut, denn die Familie ist ein eingespieltes Team. Die beiden älteren Mädchen Kiara (8 Jahre) und Janieke (12 Jahre) kümmern sich liebevoll um ihre Geschwister und können die Charaktere der Drillinge eindrucksvoll beschreiben. „Lena ist die Starke, sie ist energisch und sucht den meisten Kontakt“, beschreibt Janieke ihre Schwester. „Jake lacht und brabbelt viel. Er sucht und schaut den Leuten schon direkt in die Augen. Lukas ist der Friedliche, er ist ruhig, aber sehr aufmerksam.“ Bei einem sind sich die Frauen der Familie sofort einig, zwischen den beiden Brüdern herrscht eine ganz besondere Verbindung. Obwohl sie nicht eineiig sind, scheinen sie doch ein besonderes Gespür für den anderen zu haben.
Inzwischen haben die drei jeweils ein Gewicht von knapp sechs Kilogramm erreicht. Sie gönnen ihrer Mama bereits lange Nächte, denn sie schlafen für gewöhnlich durch. In absehbarer Zeit braucht die siebenköpfige Familie nun ein neues Zuhause. Damit die Drillinge auch ihr eigenes Zimmer bekommen, sind sie auf der Suche nach einer größeren Wohnung oder Haus zur Miete oder zum Kauf (Raum Düshorn, Schwarmstedt, Munster). Kontakt zur Familie können Vermieter über das Heidekreis-Klinikum unter Telefon (0 51 61) 6 02-12 12 aufnehmen.