Erhebungsstelle Zensus sucht Beauftragte

Kreis SFA. Unter dem Motto „Wissen, was morgen zählt“ findet ab 9. Mai die Volkszählung 2011 statt. Für das Durchführen des Zensus in unserem Heidekreis ist der Landkreis Soltau-Fallingbostel zuständig und verantwortlich. Dazu wurde im Januar 2011 in der Vogteistraße 18 in Bad Fallingbostel eine „Erhebungsstelle Zensus 2011“, eingerichtet, die unter der Hotline Nr. 05162 900301 und per E-Mail unter HYPERLINK "mailto:zensus2011@heidekreis.de" zensus2011@heidekreis.de zu erreichen ist. Ansprechpartnerin ist Heidi Livermore. Für das Durchführen von Befragungen werden Erhebungsbeauftragte (Interviewerinnen und Interviewer) eingesetzt, die von der Erhebungsstelle bestellt, geschult, beraten und beaufsichtigt werden. Die Erhebungsstelle des Heidekreises sucht noch daran Interessierte für den Bereich der Städte Soltau, Schneverdingen, Munster, Walsrode und Bad Fallingbostel Es sind nicht nur die Stadtgebiete, sondern auch Ortsteile abzudecken.
Es werden zuverlässige, verschwiegene, zeitlich flexible, volljährige Frauen und Männer mit sympathischem und freundlichem Auftreten gesucht. Im Zeitraum vom 9. Mai bis 31. Juli 2011 werden Befragungen in Privathaushalten sowie in Sonderbereichen (Wohnheime etc.) durchgeführt. Die Gebäude- und Wohnungszählung findet zwischen Oktober 2011 und April 2012 statt. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine attraktive Aufwandsentschädigung von bis zu 7,50 € je zu befragende Person gezahlt (vorgesehen sind ca. 100 Personen je Erhebungsbeauftragten). Interessierte stellen sich bitte bei dem jeweiligen ortsansässigen Ordnungsamt der Stadt vor oder melden sich unter der Zensus-Hotline 05161 900301 bei der Erhebungsstelle der Kreisverwaltung. Noch einige Informationen zum Zensus 2011: Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben und wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist von Zeit zu Zeit eine Art Inventur notwendig. Denn die Daten, auf die Politik, Verwaltung und Wissenschaft derzeit zurückgreifen, sind nicht mehr auf dem neuesten Stand, da die letzten Volkszählungen in Deutschland über 20 Jahre zurückliegen.

Der Zensus 2011 unterscheidet sich aber grundlegend von den früheren Volkszählungen, bei denen alle Haushalte befragt wurden. In erster Linie werden bei dieser modernen Erhebung Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, so dass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. Informationen über die Gebäude und Wohnungen werden direkt bei allen Eigentümerinnen und Eigentümern eingeholt. Andere Fragen, wie etwa zur Bildung und Ausbildung, werden nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung (etwa zehn Prozent) in Form von Befragungen durch Interviewerinnen und Interviewer erhoben (die sogenannte Haushaltebefragung). Weitere Informationen, auch zu dem Inhalt des Frageprogramms, stehen auf der gemeinsamen Internetseite der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder unter HYPERLINK "http://www.zensus2011.de" www.zensus2011.de.