Ersthelfer in Betrieben: Ausbildung zum Betriebshelfer Johanniter bieten Betriebshelfer-Lehrgang im März an

In acht Doppelstunden lernen die Teilnehmer des Betriebshelfer-Kurses alles Wissenswerte über Erste-Hilfe-Maßnahmen in Betrieben. Foto: U. Fischer
Schwarmstedt. Ein nicht unerheblicher Teil der Notfälle ereignet sich in der Arbeitswelt. In dieser Situation ist rasches Handeln erforderlich. Schon in Betrieben mit nur zwei Mitarbeitern muss es einen ausgebildeten Betriebshelfer geben, in größeren Firmen entsprechend mehr. Am 12. und 13. März führen die Johanniter des Ortsverbandes Aller-Leine einen Betriebshelfer-Lehrgang durch, bei dem die Teilnehmer lernen, wie im Notfall einem verletzten oder akut erkrankten Kollegen zu helfen ist. Der Betriebshelferkurs stellt eine Sonderform der Erste-Hilfe-Ausbildung dar. Schwerpunktmäßig werden bei dieser Veranstaltungsreihe Notfall- und Unfallsituationen besprochen, die sich am Arbeitsplatz, im Büro oder in der Freizeit ergeben können. Die Inhalte sind unter anderem Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Stillung lebensbedrohlicher Blutungen, Maßnahmen bei Knochenbrüchen, Stromunfälle, Vergiftungen, Verbrennungen, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Der gesetzliche Auftrag der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger schreibt vor, für eine funktionierende Erste Hilfe in den Betrieben zu sorgen. Dies erfordert eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter Ersthelfer. Der Betriebshelferkurs muss gemäß den Bestimmungen der Berufsgenossenschaft spätestens nach zwei Jahren wiederholt werden.
Die Johanniter sind zur Aus- und Fortbildung für Ersthelfer in Betrieben ermächtigt. Die Kosten für einen solchen Kurs übernehmen in der Regel die Berufsgenossenschaften. Der jetzt angebotene Betriebshelfer-Kurs umfasst 16 Unterrichtseinhaiten. Er findet am 12. und 13. März jeweils von 9 bis 15 Uhr im Ausbildungsraum in der Johanniter Dienststelle, Celler Straße 33A in Schwarmstedt, statt. Anmeldungen dazu unter der kostenlosen Telefonnummer (08 00) 0 01 92 14.