Feuer zerstört Wohnhaus und Carport

Mit vereinten Kräften und mit Hilfe des Teleskopmastes bemühte sich die Feuerwehr das brennende Einfamilienhaus in Buchholz zu löschen. Foto: Feuerwehr

100 Einsatzkräfte aus sieben Wehren löschen die Flammen

Buchholz. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Montagabend ein Carport auf einem Grundstück am Drosselweg in Brand. Das Feuers griff auf den Dachstuhl des Wohnhauses über, das erheblich beschädigt und unbewohnbar wurde. Zwei vor dem Carport stehende Autos und ein Anhänger wurden ebenfalls beschädigt. Ein 61-jähriger Bewohner erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort von Rettungssanitätern behandelt wurden. Zur Brandbekämpfung waren insgesamt rund 85 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Buchholz, Schwarmstedt, Essel, Bad Fallingbostel, Norddrebber, Marklendorf und Bothmer eingesetzt, teilt die Polizei mit. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von zirka 300.000 Euro. Die Ermittlungen zur
Brandursache dauern noch an. „Kurz nach 19 Uhr am Montag wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Marklendorf und Schwarmstedt zu einem Carportbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Carport bereits in Vollbrand und das Feuer griff auf das Wohngebäude über. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude", berichtet Feuerwehrsprecher Marc Kalliebe. Um umfangreiche Löscharbeiten vornehmen zu können, sei die Feuerwehr Essel, um weitere Atemschutzträger verfügbar zu haben, und auch die Feuerwehr Fallingbostel, mit dem Teleskopmast, nachalarmiert worden. Die Brandbekämpfung sei von innen und außen mit mehreren Rohren und unter Atemschutz vorgenommen worden. Die Flammen hatten sich mittlerweile über die eine Dachhälfte ausgebreitet. Mit Hilfe des Teleskopmastes wurde die Dachhaut aufgenommen und dabei flammten immer wieder Brandnester auf, die sich zwischenzeitlich in die Zwischendecke gefressen hatten. Um für die Löscharbeiten weitere Atemschutzgeräteträger einsetzen zu können, wurden daraufhin die Feuerwehren Norddrebber und Bothmer nachalarmiert. Die Feuerwehren waren nach eigenen Angaben mit rund 100 Kräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Neben dem Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften, darunter der Organisatorische Leiter und der leitende Notarzt, war auch die Polizei Schwarmstedt mit mehreren Beamten vor Ort. Der Brandschutzprüfer des Heidekreises leitete die Brandursachenermittlung ein. Zahlreiche Anwohner versorgten die Einsatzkräfte spontan mit Getränken. Nach gut fünf Stunden war der Einsatz beendet.