Feuerwehr übt Einsatz bei Unfall

Die Marklendorfer Wehr barg bei der Übung die angenommenen Opfer aus dem Fahrzeugwrack.

Simulierter Zusammenstoß mit mehreren Verletzten

Marklendorf. “Fahrzeugzusammenstoß auf der Bundesstraße mit mehreren Verletzten“ lautete der Einsatzbefehl für die Freiwillige Feuerwehr Marklendorf. Zum Glück nur eine Einsatzübung, zu der die Kameraden am Dienstag vergangener Woche in den frühen Abendstunden ausrückten. An der „Einsatzstelle“ im Allerweg angekommen bot sich den Helfern folgendes Szenario. Ein vollbesetzter PKW war mit einem landwirtschaftlichen Anhänger kollidiert und hatte sich unter diesem verkeilt. Im PKW eingeschlossen befanden sich mehrere verletzte Personen, die es mit der Grundausstattung einer Ortswehr zu retten galt. Besonderes Augenmerk wurde bei dieser Übung auf das Thema Sicherheit gelegt. So zählten zu den Schwerpunkten das Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle, Einrichten eines Ablageplatzes für die benötigte Ausrüstung, umsichtiges Vorgehen bzw. schonende Menschenrettung sowie insgesamt ein geordneter und somit sicherer Einsatzablauf.
Für die Arbeit der Kameraden kam im Zuge der Bergungsmaßnahmen dann erschwerend hinzu, dass mittels Nebelmaschine der plötzliche Ausbruch eines Brandes bei dem PKW simuliert wurde. Nun mussten Strategie und Vorgehensweise geändert und mit einfachen Mitteln die Verletzten durch eine sogenannte „Crash-Rettung“ möglichst schnell aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Kreissicherheitsbeauftragte, Günter Volbers, hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, die Einsatzübung als externer Beobachter zu begleiten. Volbers konnte den Kameraden einige Tipps aus seiner langjährigen Erfahrung im Feuerwehrdienst mit auf den Weg geben und bescheinigte der Feuerwehr Marklendorf insgesamt einen gelungenen und ordentlichen Ablauf. Die Verantwortlichen der Marklendorfer Wehr bedanken sich bei Günter Volbers, Familie Meyer und dem Autoservice Herbst, die mit ihrer Unterstützung diesen wichtigen Dienst unter realistischen Bedingungen ermöglicht haben.