Friesengestüt Grindau zur Marsch ausgezeichnet

Tania und Carsten Hubert (v. l.) mit Nicole Randzio-Krahforst, Valerie Berg, Ute Reinecke und Andrea Iden mit dem 5-jährigen Friesen Dragho v. Grindau vor Führanlage und großem Reitstall. Foto: B. Stache

Deutsche Reiterliche Vereinigung FN vergibt höchste Zertifizierung

Grindau (st). „Diese höchste Zertifizierung durch die Reiterliche Vereinigung FN erfüllt uns mit großer Freude“, erklären Tania und Carsten Hubert voller Begeisterung. Das „Friesengestüt Grindau zur Marsch“ des pferdebegeisterten Ehepaares wurde nach Abschluss umfangreicher Aus- und Umbauten von dem FN-Prüfer Hermann Wiltz des Bundesverbandes für Pferdesport und Pferdezucht mit der Bestnote zertifiziert: es erhielt in den Kategorien Pferdehaltung, Pensionspferdehaltung, Zucht und Aufzucht alle fünf zu vergebenden FN-Punkte. „Das Ergebnis ist überwältigend, wir sind total begeistert“, freuen sich die beiden. Sie hatten vor Jahren die Teilhofstelle in Grindau erworben und mittlerweile auf einer Gesamtfläche von 18 Hektar zu einem modernen Pferdezuchtbetrieb mit Pensionspferdehaltung und Paddockboxen für weitere 16 Einsteller ausgebaut. Neben der 40 mal 20 Meter großen und lichtdurchfluteten Reithalle verfügt das Friesengestüt über eine Führanlage für bis zu vier Pferde, Hengstaufzucht- und Fohlenweiden, einen Pferdewaschplatz sowie ein Solarium für Pferde. Das Pferdefutter stammt von den eigenen Mähweiden in der Leine-Marsch. Das gemütlich eingerichtete Reiterstübchen lädt Einsteller und Besucher zum Verweilen ein. „Wir freuen uns über Einsteller – Menschen mit Herz für Pferde sind uns gerne willkommen“, erklären Tania und Carsten Hubert. Das Ehepaar legt großen Wert darauf, dass Einsteller nach einem arbeitsreichen Tag auf ihrem „Friesengestüt Grindau zur Marsch“ ausspannen können. „Wir bieten hier eine Oase für Mensch und Tier, in der Ruhe einkehrt und wo beide miteinander harmonieren“, erläutert Tania Hubert ihre Gastgeberrolle. Aber auch Zucht und Erhalt der einmaligen Friesen liegen dem Ehepaar Hubert sehr am Herzen. „Diese Rasse ist als Kulturgut anerkannt“, erklärt Tania Hubert, während sie mit Stolz ihren 12-jährigen Deckhengst Jelle fan de Kortenhoeve präsentiert. Der mächtige Friese wurde bereits mehrfach auf internationalen Zuchtschauen prämiert. Einer seiner Söhne, der 5-jährige Dargho v. Grindau, erhielt im März das begehrte Prädikat „gekört“. Wer sich einen Eindruck von der repräsentativen Anlage in Grindau verschaffen möchte, hat dazu beim Vorweihnachtsmarkt auf dem Friesengestüt im Dezember Gelegenheit. „Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben“, verspricht Tania Hubert.