Frostaufbrüche und abgesackte Gullydeckel

Die SPD Essel bemängelt den Zustand der Ortsdurchfahrt und fordert dringend Geschwindigkeitsreduzierungen.

SPD Essel fordert Lärm- und Temporeduzierung für L 190 in Essel

Essel. Fast täglich sind die Anwohner der Hannoverschen Straße in Essel, sowohl in der Ortslage als auch die Einzelhäuser im Bereich „Texas“ der permanent hohen Geräuschkulisse durch den Umleitungsverkehr von der Autobahn ausgesetzt. Aber auch die Bewohner der Häuser in der sogenannten zweiten Reihe müssen den Lärm ertragen, der weit in den Ort hinein dringt. Die gesundheitlichen Gefahren die dadurch entstehen, lassen sich nicht wegdiskutieren, hat doch bereits ein schalltechnisches Gutachten eine straßennahe Bebauung im Baugebiet „Rottloses Feld“ ausgeschlossen. Der Landkreis Heidekreis als Bauaufsichtsbehörde hat daher eine nahe Bebauung zur L 190 nicht genehmigt. Zusätzlich zu dem starken Verkehr auf der Landesstraße gibt es aber auch deutlich erkennbare Fahrbahnschäden wie Frostaufbrüche und abgesackte Gullydeckel. „Die L 190 ist im Bereich Essel in einem nicht zu akzeptierenden Zustand, so Fraktionsvorsitzender Jürgen Hildebrandt. Darauf hat die SPD–Fraktion schon im Oktober 2013 hingewiesen. „Passiert ist aber bis heute nichts.“ Die SPD – Fraktion fordert daher in ihrem Antrag eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der L 190 ab „Texas“ sowie die umgehende Beseitigung der Fahrbahnschäden durch das Straßenbauamt. Der Rat der Gemeinde Essel soll sich auf Initiative der SPD in der nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen.