Grindel: A7-Ausbau gehört in vordringlichen Bedarf

Reinhard Grindel MdB (li.) mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode.

CDU-Bundestagsabgeordneter spricht mit niedersächsischem Wirtschaftsminister

Heidekreis. Das Land Niedersachsen wird sich bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans mit allem Nachdruck für den sechsspurigen Ausbau der A7 zwischen dem Walsroder Dreieck und Soltau einsetzen. Diese Zusage erhielt jetzt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einem Gespräch mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode. Für gewisse Verwirrung hatte eine vom Wirtschaftsministerium veröffentlichte Vorhabenliste gesorgt, bei der die A7 nur „im weiteren Bedarf“ aufgeführt war. Dabei, so stellte Bode klar, handele es sich aber lediglich um den derzeitigen Planungsstand nach dem laufenden Verkehrswegeplan. „Dank der hervorragenden Vorarbeit des Landesstraßenbauamtes kann ein Baurecht für den ersten Abschnitt auf der A7 zwischen dem Walsroder Dreieck und Bad Fallingbostel schon 2013, spätestens 2014, vorliegen. Der sechsspurige Ausbau ist auf Bundesebene durch den Investitionsrahmenplan finanziell abgesichert. Deshalb ist es zwingend, dass das Land den sechsspurigen Ausbau der A7 für den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans anmeldet“, sagte Grindel zur Erläuterung. Diese Forderung müsse nach den Worten des CDU-Bundestagsabgeordneten auch bei der Regionalkonferenz für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans am 10. Oktober in Lüneburg angesprochen werden. Die Kommunalpolitik müsse sich das Ziel des sechsspurigen Ausbaus zu eigen machen. Wirtschaftsminister Bode ergänzte, dass angesichts der zu erwartenden Zuwächse bei den Containerverkehren im Hamburger Hafen der zügige sechsspurige Ausbau der A7 unumgänglich sei, damit zwischen Soltau und dem Walsroder Dreieck kein verkehrlicher Flaschenhals entstehe.