Grindel: Bund fördert weiterhin Sprach-Kitas

Reinhard Grindel MdB im Kindergarten.

Geförderte Kindertagesstätten im Heidekreis erhalten 25.000 Euro jährlich für Sprach-Fachkräfte bis 2019

Heidekreis. „Ich freue mich sehr, dass im Rahmen des Programms ‚Sprach-Kitas‘ des Bundesfamilienministeriums wieder eine ganze Reihe von Kindertagesstätten aus dem Heidekreis Mittel des Bundes zur Förderung der sprachlichen Entwicklung ihrer Kinder erhalten wird“, kommentierte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel die erfreuliche Botschaft aus Berlin. Im Landkreis haben bereits die Kindertagesstätte St. Michael in Munster und in Walsrode die Kindertagesstätte Vorbrück und der Kindergarten und Hort Grünstraße ihre Förderbescheide erhalten. Noch im Antragsverfahren befinden sich aus dem Heidekreis die Kindertagesstätte St. Johannis in Soltau, die Kindertagesstätte Johanna-Friederike-Griffel in Schneverdingen, die Evangelische Kindertagesstätte Walsrode und der Kindergarten Schulstraße in Hodenhagen.
„Frühkindliche Förderung ist der Schlüssel zu einer besseren Integration und zu guten schulischen Perspektiven“, betonte Grindel und hob hervor, dass die Sprachfördermittel sowohl Kindern mit Migrationshintergrund als auch allen anderen Kindern mit Sprachförderbedarf zugutekommen werden. „Ich habe mir mehrfach direkt vor Ort in den geförderten Kitas ein Bild von der hervorragenden Arbeit der zusätzlichen Pädagogen gemacht. In den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für die spätere Entwicklung in Schule und Ausbildung gelegt. Wir sorgen mit der Bundesförderung für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe“, betonte der CDU-Politiker.
Das Programm „Sprach-Kitas“ ist die Fortführung des Bundesprogramms „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“, in dem der Bund bereits von 2011 bis 2015 die Sprachentwicklung in Kindertagesstätten mit jährlich 100 Millionen Euro gefördert hat. Im Rahmen des neuen Programms wird diese Förderung nun bis Ende 2019 fortgeführt. Dafür werden die geförderten Einrichtungen jährlich 25.000 Euro erhalten, mit denen die Beschäftigung einer zusätzlichen Fachkraft für Sprachentwicklung finanziert sowie projektbezogene Kosten, wie zum Beispiel die Fortbildung der Mitarbeiter im Bereich Sprachentwicklung, gefördert werden können. Über den bisherigen Förderrahmen hinaus soll durch das neu aufgelegte Programm auch eine zusätzliche Fachberatung für jeweils 10 bis 15 geförderte Kitas im regionalen Verbund mit 32.000 Euro pro Jahr finanziert werden, die den Kitas unterstützend zur Verfügung stehen wird.