Grindel: Bund wird Problem Allertal lösen

Staatssekretär antwortet zu neuer Anschlussstelle

Schwarmstedt-Allertal. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sowie die Mitarbeiter der Tank- und Rastanlage Allertal werden durch die Erweiterung der Raststätte und die Einrichtung einer neuen Anschlussstelle keine dauerhaften Probleme haben. Davon geht der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einer Unterrichtung durch das Bundesverkehrsministerium aus. Grindel forderte die regionale SPD außerdem auf, die Bürger in Zusammenhang mit der Benennung der Anschlussstelle nicht zu verunsichern. „Weder gibt es bisher die Absicht, die neu einzurichtende Anschlussstelle „Celle“ zu nennen, noch sind Probleme für die Rettungsdienste und die Mitarbeiter der Rastanlage zu befürchten“, sagte Grindel. Nach entsprechenden Behauptungen der SPD hatte er sich sofort mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, und der Straßenbauverwaltung in Verbindung gesetzt. Staatssekretär Ferlemann hat ihm jetzt mitgeteilt, dass in unmittelbarer Nähe der Rastanlage der Bau einer neuen Anschlussstelle an der Landesstraße L 180 vorgesehen ist. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste können in Zukunft über die Autobahnauffahrt auf die A 7 gelangen und sind nicht mehr auf die rückwärtige Anbindung der Tank- und Rastanlage angewiesen. Die Landesstraßenbauverwaltung in Verden klärt außerdem mit dem Betreiber der Tank-und Rastanlage die rückwärtige Anbindung für die Zulieferer und die Mitarbeiter der Raststätte. „Die Landesstraßenbauverwaltung hat dem Bundesverkehrsministerium vorgeschlagen, ausschließlich für die Mitarbeiter und Zulieferer eine direkte Zufahrtsmöglichkeit für die Tank- und Rastanlage auf der Westseite der A 7 zu eröffnen. Auch die Polizei und Rettungsdienste könnten bei Einsätzen auf den Parkplätzen und der Rastanlage auf der Westseite der A 7 diese direkte Zuwegung nutzen. Ich werde mich gegenüber Staatssekretär Ferlemann dafür einsetzen, dass der Bund diesem guten Vorschlag der Straßenbauverwaltung folgt“, sagte Grindel. Nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums gebe es bisher auch keine konkreten Vorschläge für die Benennung der neuen Anschlussstelle. Grindel: „Wie in allen diesen Fällen üblich und auch im Falle der neuen Anschlussstelle „Heideregion“ zu erwarten, wird die Landesstraßenbauverwaltung einen Vorschlag für die Benennung nach Anhörung der zuständigen Kommunen dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorlegen.“ Nach Auskunft von Staatssekretär Ferlemann liegen dem Verkehrsministerium bisher keine konkreten Vorschläge seitens der Landesstraßenbauverwaltung vor.