Grindel:Bundeswehr und Verkehr sind die großen Herausforderungen im Jahr 2011

Stand im Jahr 2010 zehnmal am Rednerpult: Reinhard Grindel MdB.

Erklärung des CDU-Bundestagsabgeordneten zum Jahreswechsel

Kreis SFA. „Die Sicherung der Bundeswehrstandorte Munster, Rotenburg (Wümme) und Visselhövede sowie die weitere Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in unserer Region sind die großen Herausforderungen des Jahres 2011.“ Das sagte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel in einer Erklärung zum Jahreswechsel. Im Zusammenhang mit der Strukturreform der Bundeswehr sei bisher vor Ort zu wenig gewürdigt worden, welch große Bedeutung die Entscheidung der Bundesregierung habe, die Truppenstärke nicht auf 160.000, sondern auf 185.000 Mann festzulegen. Grindel: „Ich halte es für realistisch, dass Munster Brigadestandort bleibt. Das wäre bei einer Bundeswehrstärke von 160.000 Mann eher in Frage gestellt gewesen.“
Insgesamt muss nach den Worten des CDU-Abgeordneten aber beachtet werden, dass Niedersachsen zu den Bundesländern mit der dichtesten Truppenpräsenz gehört. „Insofern wäre es schon ein großer Erfolg, wenn wir die Zahl der Soldaten in den einzelnen Standorten in etwa halten könnten.“
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Verkehrswege will sich Grindel weiter für den sechsspurigen Ausbau der A 7 zwischen Soltau und dem Walsroder Dreieck einsetzen. „Ich freue mich sehr, dass die Straßenbauverwaltung die Planung für diesen Abschnitt der A 7 vorantreibt. Je weiter wir in der Planung vorankommen, umso größer ist die Chance, in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes zu kommen.“
Das abgelaufene Jahr sei für den Wahlkreis Rotenburg – Soltau-Fallingbostel sehr erfolgreich gewesen. Die Umsetzung der Konjunkturpakete habe in den mittelständischen Betrieben Arbeitsplätze gesichert. Der Krippenausbau sei gut vorangekommen. Die Freiwilligen Feuerwehren profitierten von der Einführung des Feuerwehrführerscheins.
Von herausragender Bedeutung für Walsrode sei der Bau des neuen Unterkunftsgebäudes bei der Bundespolizei, für den sich der CDU-Abgeordnete intensiv eingesetzt hatte. „Damit konnte ein Beitrag geleistet werden, um den Standort Walsrode dauerhaft zu sichern“, betonte Grindel abschließend.