Gudrun Pieper besucht KGS Schwarmstedt

Gudrun Pieper besuchte im Rahmen des diesjährigen EU-Projekttages die KGS Schwarmstedt.

Europa, die Ukraine und Auslandsaufenthalte waren Thema

Schwarmstedt. Für rund 40 Jugendliche der KGS Schwarmstedt wurde Europa jetzt ein ganzes Stück greifbarer. Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper besuchte im Rahmen des diesjährigen EU-Projekttages die KGS Schwarmstedt. Sie klärte über die verschiedenen Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten für Jugendliche auf und diskutierte mit den Schülern angeregt über die derzeitige Krise in der Ukraine.
Vor den Schülern einer zehnten Klasse berichtete Gudrun Pieper zu Beginn über ihre Arbeit als Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses Bund, Europa, Medien und Regionalentwicklung. Bei der anschließenden Diskussion standen Europa und die Ukraine-Krise im Mittelpunkt.
Pieper berichtete, dass sie die Lage auf der Krim sehr aufmerksam beobachtet: „Mit der Annexion der Krim hat der russische Präsident Waldimir Putin eindeutig gegen das Völkerrecht verstoßen.“ Einmütig hätten die EU und die USA ebenso wie die OSZE und die Nato das Vorgehen Russlands scharf verurteilt. Pieper stellte jedoch klar, dass eine militärische Intervention nicht in Frage komme und die Diplomatie der einzige Ausweg aus der Krise sei. Es entwickelte sich eine rege Diskussion. „Es ist wichtig, gerade mit den jungen Menschen über Europa zu reden und zu diskutieren, um ihr Verständnis für europapolitische Vorgänge zu stärken“, merkte die Landtagsabgeordnete an. „Die Jugendlichen bekommen Einblick in das politische Geschehen in Europa aus der Sicht eines Abgeordneten und haben die Möglichkeit sich über aktuelle politische Themen aus erster Hand zu informieren“, so Pieper.
Den Schülern einer neunten Klasse machte sie im weiteren Verlauf Mut, „Grenzen zu überwinden“. Anhand einer Präsentation zeigte sie verschiedene Wege für Jugendliche ins Ausland auf, sei es zum Studieren, um eine Ausbildung zu machen oder im Rahmen von Praktika. „Die Europäische Union bietet gerade jungen Menschen spannende, berufliche und persönliche Entwicklungsperspektiven“, so Pieper. „Ohne Gefahr können sie Grenzen überschreiten, andere Kulturen entdecken oder Sprachkenntnisse erwerben.“ Doch diese Chance werde leider nur von Wenigen tatsächlich genutzt. „Europa nimmt einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Leben ein. Deshalb ist es besonders wichtig, über Möglichkeiten und Chancen für junge Menschen in Europa zu informieren“, erklärte Pieper abschließend.