Heidekreis wird gestärkt

Land unterstützt mit 40.000 Euro

Heidekreis. Gute Nachricht für den Heidekreis: Der Landkreis kann seine Arbeit als „Bildungsregion“ fortsetzen und wird dafür vom Land Niedersachsen mit rund 40.000 Euro jährlich unterstützt – diese gute Nachricht kann der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt überbringen. Am heutigen Montag wurden in Hannover die Pläne für die Regionen von Kultusministerium und kommunalen Spitzenverbänden vorgestellt. „Mit der Bildungsregion hat der Heidekreis ein wunderbares Dach für beste Bildung für alle Altersstufen gestaltet – dies wird jetzt auch vom Land unterstützt. Die Vernetzungsarbeit des Bildungsbüros beim Heidekreis wird mit Mitteln für eine Personalbestellung, in Summe rund 40.000 Euro jährlich, gefördert“, so Schmidt. In Bildungsregionen arbeiten Land und Kommunen inhaltlich auf Augenhöhe eng zusammen, die bestehenden Zuständigkeiten, Verantwortungsbereiche und Entscheidungsbefugnisse bleiben erhalten. Diese Art der Kooperation ist freiwillig und beruht auf der Überzeugung, einen Mehrwert für die Region zu erzielen. Bildungsregionen in Niedersachsen verfolgen das Ziel, durch ein abgestimmtes Bildungsangebot möglichst viele Menschen bestmöglich bei der Entwicklung einer erfolgreichen Bildungsbiografie zu unterstützen. Dabei sollen sich alle Bildungsakteure vernetzen und die spezifischen Potenziale eine Region fördern und mögliche Schwächen beheben. Der Heidekreis hat sich bereits 2007 auf den Weg zur Bildungsregion gemacht und als Stabsstelle beim Landkreis ein Bildungsbüro eingerichtet. Als zentrales Steuerungsinstrument für alle Aktivitäten ist der jährlich zu aktualisierende „Masterplan Bildung 2020“ vorgesehen. „Bildung ist das Wichtigste überhaupt – und einer der entscheidenden Standortfaktoren für eine Region. Die Unterstützung der Bildungsregionen ist Teil der ,Zukunftsoffensive Bildung’ der Kultusministerin, für die wir im Landtag die Finanzierung durchgesetzt haben“, erklärt Maximilian Schmidt, der auch dem Haushaltsausschuss angehört. Jährlich stehen dafür zwei Millionen Euro für die Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung – und ganz konkret profitiert jetzt auch der Heidekreis.