Investoren informieren sich

Hans-Wilhelm Frische (von links), Marion Wischhoff, Jürgen Hildebrandt, Wolfgang Heuer-Wischhoff und Werner Bartsch sehen sich im Zentralgebäude „Wohnen im Apfelgarten“ um. Foto: B. Stache
 
Das Zentralgebäude „Wohnen im Apfelgarten“ steht: derzeit werden Heizungen sowie sanitäre und elektrische Leitungen installiert, parallel dazu laufen die Trockenbauarbeiten. Foto: B. Stache

„Im Apfelgarten“ entstehen auch Appartements für eine Wohngemeinschaft

Schwarmstedt (st). Zu einer Besichtigung des Zentralgebäudes beim Bauprojekt „Wohnen im Apfelgarten“ trafen sich am Montagnachmittag die vier Investoren Marion Wischhoff, Werner Bartsch, Hans-Wilhelm Frische und Jürgen Hildebrandt im Beisein des Architekten Wolfgang Heuer-Wischhoff. Mit der Fertigstellung des Hauses wird zum 1. Oktober diesen Jahres gerechnet. Neben einer Wohngruppe aus sieben Einzimmerappartements in der zweiten Etage verfügt das Hauptgebäude über weitere 32 Wohneinheiten, die bereits verkauft sind. Im ersten Stock wird es eine Sozialstation geben, die Tagespflege richtet sich im Parterre ein. Dort steht den Bewohnern und ihren Gästen ein zirka 100 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum zur Verfügung, der auch für Feierlichkeiten genutzt werden kann oder der Tagespflege als Gymnastikraum dient. In der dritten Etage befinden sich sechs Penthauswohnungen mit je zirka 85 Quadratmeter Wohnfläche, die einen weiten Blick über Schwarmstedt erlauben. „Wir befinden uns bereits beim Innenausbau“, beschrieb Architekt Wolfgang Heuer-Wischhoff den Baufortschritt. Derzeit werden Heizungen sowie sanitäre und elektrische Leitungen installiert, parallel dazu laufen die Trockenbauarbeiten. Zum Ensemble „Wohnen im Apfelgarten“ gehören auch neun Gartenhofhäuser, mit deren Bau in dieser Woche begonnen wurde. Sie sind bereits verkauft und sollen bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Das besondere Interesse der Baustellenbesucher galt dem zweiten Obergeschoss mit den sieben Einzimmerappartements, alle mit Bad und kleiner Küche ausgestattet und jeweils zirka 44 Quadratmeter groß. Zur Wohngemeinschaft wird auch ein Gemeinschaftsraum gehören. Jürgen Hildebrandt präsentierte eine „Leitlinie Sozialverhalten“ für das gemeinschaftliche Wohnen auf der zweiten Etage. Demnach sollen zukünftige Mieter der Einzimmerappartements, die im Bestand der Werner Bartsch Bauunternehmen GmbH bleiben, unter anderem Interesse an einer Gemeinschaft mitbringen, respekt- und rücksichtsvolles Umgehen miteinander pflegen, das Zusammenleben mitgestalten sowie gegenseitige Hilfe und Unterstützung leisten. In der Nachrückregelung heißt es beispielsweise: „Potenzielle Mitbewohner müssen die Gruppe ergänzen und bereichern. Neue Mitbewohner müssen bereit sein für Kompromisse, Toleranz für Andersdenkende haben und sich in die Gemeinschaft einbringen.“ Es gebe in Niedersachsen zirka 50 solche Einheiten gemeinschaftlichen Wohnens, sagte Jürgen Hildebrandt. An eine Altersbegrenzung der Mieter ist nicht gedacht. „Es können auch Studenten einziehen, wenn das Sozialverhalten passt“, machte er am Beispiel deutlich. „Wir bauen alles barrierefrei, behindertengerecht und energieeffizient“, erklärte Wolfgang Heuer-Wischhoff. Der gesamte Komplex „Wohnen im Apfelgarten“ wird über ein Blockheizwerk beheizt, das auch Strom liefert und diesen in das eigene Verbrauchnetz einspeist. „Das Zentralgebäude ist so konzipiert, dass es den Kontakt der Bewohner untereinander fördert sowie die Kommunikation. Es ist sehr hell und freundlich gestaltet und mit viel Glas versehen“, erklärte Designerin Marion Wischhoff. Einige Wohneinheiten sind noch zu mieten, sowie alle sieben Einzimmerappartements für das gemeinschaftliche Wohnen. Interessenten können sich telefonisch unter (0 50 71) 91 39 82 oder per E-Mail (info@whw-architekten.de) an die Architekten Gemeinschaft Wolfgang Heuer-Wischhoff wenden.