Jährlich 100 Millionen Euro für Sprach-Kitas

Reinhard Grindel MdB zu Besuch in einem Kindergarten.

Grindel: Neues Programm zur Sprachförderung von Kindern startet 2016

„Das ist eine erfreuliche Botschaft. Das Bundesfamilienministerium legt zum 1. Januar 2016 das neue Bundesprogramm `Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist´ auf. Dieses basiert auf den sehr guten Erfahrungen mit dem Programm `Schwerpunkt Kitas Sprache und Integration´, welches viele Einrichtungen im Wahlkreis bereits erfolgreich nutzen konnten“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel mit. Im Heidekreis wurden in den vergangenen Jahren Einrichtungen in Munster, Soltau, Schneverdingen und Walsrode entsprechend gefördert. Dabei hatten die für das Programm verantwortlichen Erzieherinnen immer wieder die Befürchtung geäußert, die Förderung könne auslaufen. „Diese Sorge braucht jetzt niemand mehr zu haben, denn das neue Programm bietet hier neue Perspektiven. Frühkindliche Förderung ist der Schlüssel zu einer besseren Integration und zu guten schulischen Perspektiven“, sagte Grindel. Die Bundesregierung investiert für das neu aufgelegte Programm von 2016 bis 2019 jährlich 100 Millionen Euro. Grindel hob hervor, dass die Sprachfördermittel nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund ausgegeben werden, sondern allen Kindern mit Sprachförderbedarf zugutekommen.
„Ich habe mir direkt vor Ort in den Kitas ein Bild von der hervorragenden Arbeit der Pädagogen gemacht, die über das Schwerpunkt-Kita-Programm finanziert werden. In den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für die spätere Entwicklung in Schule und Ausbildung gelegt. Hier setzt auch das neue Bundesprogramm an und sorgt für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe“, betonte der CDU-Politiker. Teilnehmende Einrichtungen werden durch zusätzliche Fachkräfte bei der sprachlichen Bildungsarbeit unterstützt. Mit einer kontinuierlichen Begleitung durch eine externe Fachberatung werden die Einrichtungen darüber hinaus in ihrer Qualitätsentwicklung gestärkt. Inhaltlich wird der Ansatz der sprachlichen Bildung im Programm „Sprach-Kitas“ stärker mit den Themen Zusammenarbeit mit Eltern und inklusive Bildung verknüpft. Die besonderen Bedarfe von Flüchtlingsfamilien wird das Programm ebenfalls in den Blick nehmen. Das Interessenbekundungsverfahren zur Auswahl der Einrichtungen wird voraussichtlich Ende Juni beginnen, damit das Programm 2016 starten kann. Nähere Informationen finden sich laut Grindel in Kürze auf der Internetseite www.fruehe-chancen.de.