Jugendberufshilfe weiter fördern

Gudrun Pieper bei ProJob.

Landtagsabgeordnete informieren sich bei pro Job

Walsrode. Besuch aus Hannover bekam kürzlich das Pro-Aktiv-Center der Volkshochschule Heidekreis in Walsrode. Die erfolgreiche Arbeit der Einrichtung hatte sich bis in die Landeshauptstadt herumgesprochen. Und so machten sich erneut der Arbeitskreis Bund, Europa und Medien unter der Leitung des Arbeitskreissprechers Wilhelm Hogrefe auf Einladung der örtlichen CDU Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz auf den Weg in den Heidekreis, um sich vor Ort über das Projekt SinA (Schneller in Ausbildung) zu informieren. „Das Pro-Aktiv-Center wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert“, erläuterte Pieper. Die Förderperiode laufe jedoch 2013 aus. Es gelte nun frühzeitig Pflöcke einzuschlagen, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können. Die Fraktionen von CDU und FDP haben daher jüngst einen Entschließungsantrag ‚Übergang Schule und Beruf’ in den Landtag eingebracht, der sich mit dem Thema befasst. „Pro Job ist ein gelungenes Beispiel, Jugendlichen einen reibungslosen und effektiven Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung zu ermöglichen“, unterstrich von Danwitz. Es gehe dabei vor allem um eine Stärkung der Berufsorientierung und eine Verzahnung zwischen Schule, Betrieben und Handwerksverbänden. „Diese Arbeit wollen wir auch nach 2013 fortgesetzt wissen. Die entsprechenden Gespräche zur Kohäsionspolitik, d.h. über die Förderperiode 2013 hinaus, laufen bereits in Brüssel“, so Pieper, die bereits im Dezember 2010 diesbezüglich Kontakt zu dem EU Referenten Michael Todd aufgenommen hatte. Die Fraktionen von FDP und CDU haben daher in ihrem Entschließungsantrag die Landesregierung gebeten, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass auch weiterhin Projekte gefördert werden könne, die sich für einen effizienten Übergang der Schulabsolventen in die betriebliche Ausbildung einsetzen.