Kinderfeuerwehr Schwarmstedt gegründet

Die stolzen Mitglieder der Kinderfeuerwehr Schwarmstedt mit ihren Urkunden.

Die kleinen Löschmeister treten offiziell ihren Dienst an

Schwarmstedt. Am Sonnabend wurde die Kinderfeuerwehr Schwarmstedt gegründet. Ihr zukünftiger Erkennungsname lautet „Die kleinen Löschmeister“. Im Rahmen einer offiziellen Gründung traten der Kinderfeuerwehr Schwarmstedt 20 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren bei. Der Dienst der Kinderfeuerwehr findet jeden zweiten Montag von 16.30 bis 18 Uhr im Feuerwehrhaus Schwarmstedt statt. Ein engagiertes und bestens ausgebildetes Team unter der Leitung von Melanie Dehnbostel wird die Kinder begleiten. Am 10. April war es soweit, die zweite Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde wurde in Schwarmstedt gegründet. Neunzehn von Zwanzig Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren hatten sich eigens aus diesem Anlass gemeinsam mit Eltern und Geschwistern an diesem sonnigen Samstagnachmittag im Feuerwehrhaus Schwarmstedt eingefunden und waren schon ganz aufgeregt, wie eine solche Gründung wohl ablaufen würde. Zuerst war natürlich der offizielle Teil, Ortsbrandmeister Wilfried von Bostel begrüßte alle Anwesenden – darunter Kreisjungendfeuerwehrwart Jörg Freitag und dessen Stellvertreterin Silke Fricke, Gemeindejugendfeuerwehrwart Heiner Siedentopf, der stellv. Brandschutzabschnittsleiter Süd Hartmut Staschinski und Gemeindebrandmeister Rainer Priebe – recht herzlich und stellte das Betreuerteam um Kinderfeuerwehrwartin Melanie Dehnbostel vor, die gemeinsam mit Jessica Jackwerth, Andrea Schmuck und Miriam Priebe für die Betreuung der "zukünftigen" Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen zuständig sein werden. Ein besonderes Willkommen galt selbstverständlich den Kindern und deren Eltern sowie der zweiten Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde, den Hoper Löschzwergen. Anschließend gab es einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Kinderfeuerwehr Schwarmstedt, welche 2008 in einer formlosen Anfrage ihren Anfang fand. Nach fast zweijähriger Planung und Vorbereitung freue es ihn nun um so mehr, dass die Gründung der Kinderfeuerwehr genau ins 100-jährige Bestehungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Schwarmstedt falle, würde sich der Kreis hier doch wieder schließen. Kinderfeuerwehrwartin Melanie Dehnbostel blickte in ihrer Ansprache unter anderem auf den ersten Schnupperdienst im Januar diesen Jahres zurück. Hierzu waren weit mehr als 50 Kinder erschienen und hatten somit die Erwartungen bei weitem übertroffen. Auch in den folgenden Diensten war der Ansturm ähnlich groß, so dass das Betreuerteam gleich zum Beginn ihrer Amtszeit vor einer schwierigen Entscheidung stand, denn es galt nun von den vielen Kindern 20 auszuwählen, denn mehr Mitglieder durfte die Kinderfeuerwehr aus versicherungstechnischen Gründen leider nicht haben. Als fairstes Auswahlmittel wurde hierbei das Los befunden, mit welchem die 20 Gründungsmitglieder „ausgewählt“ wurden. Dem Rest blieb leider nur die Warteliste. Im Anschluss an Ihre Ansprache rief Melanie Dehnbostel gemeinsam mit ihrem Betreuerteam noch einmal jedes Kinderfeuerwehrmitglied namentlich einzeln noch vorne und übergab jedem eine Gründungsmitgliedsurkunde, welche von jedem Kind voller Stolz in Empfang genommen wurde. Kreisjugendfeuerwart Jörg Freitag und Gemeindejugendfeuerwehrwart Heiner Siedentopf begrüßten die Initiative der Feuerwehr Schwarmstedt diesen Weg der Jugendarbeit eingeschlagen zu haben, um frühzeitig junge Menschen für die Arbeit in der Feuerwehr zu begeistern. Dem Betreuerteam wünschten sie ein allzeit gutes Händchen und viel Spaß bei der Nachwuchsarbeit. Jörg Freitag übergab außerdem noch ein kleines Gründungsgeschenk. Im Anschluss an den Offiziellen Akt ging es zum gemütlich Teil über. Hierfür wurden Kaffee, Kakao und Kuchen gereicht. Während die Erwachsenen nun fachsimpelten, konnten sich die Kinder auf dem Parkplatz des Feuerwehrhauses bei einigen Spielen, bei welchem sich vor allem das Brandhaus – hier galt es mit Hilfe der Kübelspritze ein „brennendes“ Haus abzulöschen – großer Beliebtheit erfreute, die Zeit vertreiben. Gegen frühen Abend löste sich das Ganze dann allmählich auf und die Gründungsmitglieder freuten sich bereits auf ihren kommenden Dienst.