Klingbeil und Schmidt besuchen Förderschule

Maximilian Schmidt, Lars Klingbeil, Claudia Schiesgeries, Björn Gehrs, Dieter Möhrmann, Annette Schütz, Detlev Rogoll, Burkhard Will (Schulleiter) und Elternvertreter der Schule kamen zum Gespräch zusammen.

„Bedenken vor Ort nach Hannover mitnehmen“

Schwarmstedt. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Entwicklung der Kinder weiter optimal und individuell gefördert werden kann“, darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, die jetzt zu einem Gespräch an der Förderschule an der Alten Leine in Schwarmstedt zusammengekommen waren. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hatte einen Gesprächswunsch der Elternschaft aufgenommen und war gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt, dem Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs und weiteren Vertretern der SPD zu Gast in der Schule. Auch Schulleiter Burkhard Will nahm an dem Gespräch teil.
Hintergrund des Termins ist die Umsetzung der inklusiven Schule in Niedersachsen. Im Rahmen dieser Umsetzung werden in den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „Lernen" seit dem Schuljahr 2013/2014 aufsteigend mit dem ersten Schuljahr keine Schüler mehr im Primarbereich aufgenommen. Eltern und Lehrer der Förderschule Schwarmstedt äußerten im Gespräch mit den SPD-Politikern Bedenken über die konkrete Ausgestaltung der geplanten Änderungen.
„Die UN-Behindertenrechtskonvention ist eine Verpflichtung für alle beteiligten Staaten. Das Ziel bleibt richtig. Entscheidend ist die Umsetzung, die sich immer am Wohl und den Entwicklungschancen der Kinder ausrichten muss“, machte Lars Klingbeil im Gespräch deutlich. Der Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt sagte zu, die geäußerten Bedenken an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt weiterzugeben. „Es geht darum lokale Begebenheiten und Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Im Gespräch ist deutlich geworden, dass es hier in Schwarmstedt besondere Chancen und Herausforderungen gibt, die berücksichtigt werden müssen. Dafür werde ich mich einsetzen“, sagte Schmidt. Die Gesprächspartner vereinbarten den Dialog über die Umsetzung der Inklusion vor Ort weiterzuführen.