Kommunizieren im Internet? – Aber sicher!

KGS Schwarmstedt schult 6. und 7. Klassen im Umgang mit dem Internet

Schwarmstedt. Jugendliche stellen Informationen von sich ins Internet – oft ohne zu wissen, welche Folgen das Preisgeben persönlicher Daten oder Fotos in der grenzenlosen Online-Welt haben kann. Darüber hinaus spielt leider auch gezieltes Mobbing im Netz eine immer größere Rolle.
Um diesen Gefahren bei der Internetnutzung frühzeitig entgegenzutreten, fand an der Wilhelm-Röpke-Schule nun bereits zum dritten Mal das „Smiley-Projekt“ statt, welches von der Organisation smiley e.V. unter der Leitung von Moritz Becker schon an vielen Schulen in Hannover und Umgebung durchgeführt worden ist. Dabei erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in zwei Schulstunden andauernden Workshops „Mediennutzungsleitfäden“.
„Für den 7. Jahrgang war es die zweite Fortbildung, die erste erhielten sie im Februar 2013. Die Schüler des jetzigen 6. Jahrgangs erhalten ihre zweite Schulung im Februar 2015, so dass sie – wie auch die Schüler der vergangenen Jahre – in den Genuss einer insgesamt 180 Minuten umfassenden Fortbildung in diesem Bereich kommen.“, erläutert Realschulzweigleiterin Hildegard Rohmann, die die Leitung des Projekts verantwortet. Die Aufteilung auf zwei Durchgänge bezieht sich dabei auf die Erfahrungen der Organisation smiley e.V., dass ein mehrmaliges Aufgreifen dieses Themas zu nachhaltigeren Erfolgen führt.
Die diesjährigen Trainer gaben denn auch die Rückmeldung, dass den Schülerinnen und Schülern des 7. Jahrgangs die Inhalte von Jahrgang 6 noch bewusst waren und darauf aufgebaut werden konnte. Seitens der Klassenlehrer der 7. Klassen wurde der Workshop als inhaltlich und methodisch angemessen gewürdigt, darüber hinaus sei die Mitarbeit der Klassen aktiver gewesen als im regulären Unterricht. Auch über einen Zuschuss konnte sich Hildegard Rohman freuen: „Unser besonderer Dank gilt erneut dem Präventionsrat Schwarmstedt, der das Projekt zum wiederholten Male unterstützt, so dass die Jugendlichen nur einen geringen Obolus entrichten müssen.“ Der Kreispräventionsrat hat ebenfalls seine finanzielle Unterstützung für den diesjährigen Durchlauf zugesagt.