Kürzung der EU-Förderung?

Koordinierungsstelle darf nicht leiden

Walsrode/Hannover. Die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper ist sehr besorgt, dass das Beratungsangebot der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Heidekreis nicht mehr im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden kann, wenn sie sich auf Kürzungen von Jährlich rund 40.000 Euro einstellen müsse, wie sie es kürzlich der Presse habe entnehmen müssen, so Pieper. Aus diesem Grund hat sie eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, in der sie um schriftliche Stellungnahme auf die Fragen bittet, ob die Mittelkürzungen tatsächlich zutreffend sind. Ferner möchte sie wissen, ob noch andere Koordinierungsstellen in Niedersachsen betroffen sind und aus welchem EU-Förderprogramm bzw. in welcher Höhe die Koordinierungsstellen in Zukunft gefördert werden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass so eine gut funktionierende und etablierte Koordinierungsstelle wie im Heidekreis derart geschwächt wird“, wendet Pieper ein. Die oordinierungsstellen beraten Frauen, Berufsrückkehrerinnen. Berufsrückkehrer und Beschäftigte in der Elternzeit, stehen aber auch interessierten Betrieben als Ansprechpartner bei der Entwicklung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen zur Verfügung. Sie vermitteln zwischen den Bedürfnissen von Frauen und Unternehmen und tragen so dazu bei, dass qualifizierte Arbeitskräfte dem Arbeitsmarkt in der jeweiligen Region erhalten bleiben. Ob die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft auch künftig aus dem EFRE gefördert werden, bleibt unklar. Allerdings teilte die Niedersächsische Staatskanzlei mit, dass die Landesregierung im Bereich des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der neuen Förderperiode einen Schwerpunkt auf Fachkräftesicherung sowie Chancengleichheit und Frauenförderung legen werde.