L 190: Lärm wird unerträglich

Löcher und abgesackte Gullydeckel in der Ortsdurchfahrt Essel

Schwarmstedt/Essel. Lobenswert, so der Vorsitzende des Verbandes Wohneigentum Schwarmstedt, Willi Runne, in einer Pressemitteilung ist es, dass die Verkehrssituation in der Samtgemeinde einmal kritisch betrachtet wird. Der Zustand der Straßen und der durch die Baumaßnahme auf der A 7 manchmal fast unerträgliche Umleitungsverkehr fordert von den Anwohnern ein erhebliches Maß an Verständnis. „Die Verkehrsbelastung zurzeit ist jedoch eine Ausnahme und wenn wir von der Autobahnanbindung profitieren und dadurch auch noch Steuern einnehmen, muss solch eine vorübergehende Maßnahme toleriert werden“, so Runne. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist wohl nicht der richtige Weg, um einem schon fast stehenden Verkehr zu begegnen. Denn nicht nur eine Belastung durch Lärm, sondern ebenso das Stehen in einem Stau kann die Nerven ganz schön beanspruchen.
„Ein Gutes hat die Situation aber“, so Runne weiter, „sie zeigt doch, was sehr wahrscheinlich zu erwarten ist, wenn der Neubau des Einkaufsmarktes an der B 214 realisiert wurde. Hier würde ich mir einen Plan B wünschen und ich meine, dass es an der Zeit ist, eine Ortsumgehung der B 214 in einem Raumordnungsverfahren festzulegen! Auch wenn eine solche Planung erst in einigen Jahren verwirklicht würde, so Runne, ist es unbedingt erforderlich, dass schon jetzt die Flächen für eine solche Maßnahme freigehalten werden!
Wir sind es den Bürgern, vor allem den Neubürgern unserer künftigen Baugebiete schuldig darauf hinzuweisen, was sie künftig erwartet. Was nicht im Vorfeld festgelegte Trassenführungen für Ärger machen können, sieht man an der "Y-" oder der jetzt geplanten "Südlink-Trasse!“ Wenn wir also nicht das jetzige Bild der L 190 später als Dauerzustand auf der B 214 wiederfinden wollen, dann sollten wir bald handeln!“