LEADER-Zwischenstopp in Rethem

Das Aller-Leine-Tal bereitet sich auf die Förderperiode 2014 bis 2020 vor

Aller-Leine-Tal. Das Land Nieder-sachsen startet diesen Sommer den Wettbewerb zur Auswahl der LEADER- und ILE-Region für die Förderperiode 2014 bis 2020. Die Regionen haben etwa ein halbes Jahr Zeit, ihre Konzepte zu erarbeiten, mit denen sie am Wettbewerb teilnehmen. Läuft alles nach Plan, stehen Anfang 2015 die neuen Regionen fest.
Regionale Entwicklung und Leader-Förderung sind im Aller-Leine-Tal ein Dauerbrenner. Und die Region hat erkannt: Regionalentwicklung ist eine langfristige Aufgabe mit immer neuen Themen und Herausforderungen. Gerade ist eine Förderperiode abgeschlossen, die Region hat zahlreiche Projekte umgesetzt und fast das gesamte Budget in Höhe von rund zwei Millionen Euro gebunden – nun richtet sich der Blick nach vorn, um auch für die Förderperiode bis zum Jahr 2020 Mittel einzuwerben.
Zur Zwischenbilanz und zum Start in die neue Förderperiode findet am 21. Mai um 18.30 Uhr im Burghof Rethem der LEADER-Zwischenstopp statt. Die (Samt-)Gemeinden Ahlden, Dörverden, Hambühren, Kirchlinteln,Rethem/ Aller, Schwarmstedt, Wietze und Winsen/Aller möchten gemeinsam mit allen Interessierten auf erfolgreiche sechs Jahre LEADER im Aller-Leine-Tal zurückblicken, aber vor allem auch einen Blick in die Zukunft werfen: Welche Handlungsfelder sind für das Aller-Leine-Tal von besonderer Bedeutung? Wo sollen in Zukunft Schwerpunkte gesetzt werden? Was ändert sich im Vergleich zur vergangenen Förderperiode und was bedeutet das für die Umsetzung neuer Projekte? Als Einstieg in die Arbeit gibt das Planungsbüro KoRiS aus Hannover einen Überblick zum Thema LEADER. Danach gilt es, erste Handlungsansätze und Projektideen für das neue Regionale Entwicklungskonzept zu entwickeln. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger der Region gefragt, sich einzubringen, denn die Entwicklung des Aller-Leine-Tals lebt von den Impulsen und guten Ideen ihrer Bewohner.
Als Basis für eine erneute Bewerbung als Leader-Region hat die lokale Aktionsgruppe bereits im vergangenen Jahr erste Themen gesammelt: Aufgaben der Zukunft sind zum Beispiel die Entwicklung der Ortskerne, der Klimaschutz oder die regionale Vermarktung. Schnell war klar: An Ideen mangelt es nicht. Es lohnt sich, weiterzumachen.
Auf Landesebene wird LEADER zunehmende Bedeutung bekommen: Die positiven Erfahrungen aus den vergangenen Förderperioden sind Anlass, den Kreis der Leader-Regionen noch auszuweiten. Geplant sind etwa 40 Leader-Regionen für Niedersachsen, derzeit sind es 32. Beim Budget für die Regionen wird es zukünftig eine Staffelung geben, die sich nach Einwohnerzahl und Fläche richtet. Das Budget für eine Region wie das Aller-Leine-Tal wird voraussichtlich bei 2,4 Millionen Euro liegen. Die Wettbewerbsphase ist – neben den Fördermitteln, die bei erfolgreicher Teilnahme winken – auch eine Chance, den Blick zu öffnen: Was ist an Entwicklungen zu erwarten, denen sich das Aller-Leine-Tal in den kommenden Jahren stellen muss? Wo will die Region hin, was will sie in den nächs-ten Jahren erreichen? Gibt es neue Themen und Schwerpunkte? Um welche Projekte kann es gehen? Wer muss noch mit ins Boot, um die Entwicklung voranzubringen?
Dies alles soll das regionale Entwicklungskonzept für 2014 bis 2020 beantworten. Doch die Region muss nicht das Rad neu erfinden: Das Konzept knüpft an das aktuelle Konzept an und schreibt es fort. Und auch die Themen, die von Landesseite vorgegeben sind, sind im Aller-Leine-Tal bereits gut verankert: Die Innenentwicklung der Orte oder das Thema Klimaschutz sind nur einige Stichworte.
Alle Interessierten sind zum LEADER-Zwischenstopp herzlich eingeladen. Zum Start des Wettbewerbs gilt: Alle Kräfte bündeln, gute Ideen sind gefragt! Ziel ist, das Aller-Leine-Tal wieder als LEADER-Region zu platzieren, damit auch in den kommenden Jahren mit Hilfe von Leader gute Projekte entstehen können. Für weitere Fragen zu Leader im Aller-Leine-Tal steht Tanja Frahm vom Büro KoRiS, Telefon (05 11) 93 57 - 1 50, E-Mail: frahm@koris-hannover.de) gerne zur Verfügung.