Medienerziehung an der KGS

Moritz Becker in einer der siebten Klassen.

Verein smiley sorgt seit Jahren für nachhaltige Prävention

Schwarmstedt. Medienerziehung gehört in der Wilhelm-Röpke-Schule zum Schulentwicklungsprojekt „Soziales Lernen“, das dafür sorgt, jedem Schüler und jeder Schülerin dem Alter entsprechende Maßnahmen anzubieten, die zu einem besseren Miteinander an der Schule führen. Dafür zuständig sind Christian Biringer, der inzwischen hauptamtlich als Schulsozialpädagoge und Präventionsfachkraft an der Schule beschäftigt ist, und die Didaktische Leiterin der KGS.
Für die Medienerziehung, die schwerpunktmäßig im Bereich der Jahrgänge sechs und sieben eingebunden ist, ist als Projektleiter Studienrat Dennis Breitenfeld verantwortlich, der dabei von der zweiten Präventionsfachkraft der Schule, Karla Schulz, unterstützt wird. Schon dieses breit aufgestellte Team zeigt, welchen Stellenwert die Präventionsarbeit an der Schule hat. Um darüber hinaus auch dauerhaft und nachhaltig eine hohe Qualität zu sichern, holt die Schule Experten ins Haus und veranstaltet bei dieser Thematik seit 2007 in jedem Jahr Workshops mit den Mitarbeitern der Organisation smiley, die den Schülern die Chancen und Risiken im WorldWideWeb fachkundig nahebringen. Der gemeinnützige Verein ist in ganz Norddeutschland tätig und die fünf hauptamtlichen Mitarbeiter besuchen im Jahr circa 1.100 Schulklassen. Für sie ist die Wilhelm-Röpke-Schule ein ganz besonderer Partner; nicht nur weil sie eine der ersten Schulen war, die dem 2005 gegründeten Verein Vertrauen entgegengebracht hat, sondern weil an keiner anderen Schule so konsequent in jedem Jahr wieder mit allen Jugendlichen gearbeitet wird. So hat man wirklich sehr viel getan, um zu gewährleisten, dass die anvertrauten Schüler in der digitalen Welt verantwortungsbewusst handeln und so gut es geht vor der unüberlegten Weitergabe von persönlichen Daten oder vor virtuellem Mobbing geschützt werden. Dass dies nie zu 100 Prozent klappt, erleben Klassenlehrkräfte, Schulleitungsmitglieder und insbesondere die Sozialpädagogen immer wieder, wenn es doch zu Problemen kommt. Aber auch in der Intervention, also dem schnellen Eingreifen bei Problemfällen, ist die Schule gut aufgestellt. Genau deshalb wird das Projekt auch möglichst von der Klassenlehrkraft begleitet, die durch die Teilnahme an den Workshops geschult und auf den neuesten Stand gebracht wird und somit für die notwendige Nachhaltigkeit sorgt. Die Lehrer erhalten zudem von den Fachkräften von smiley die notwendigen Hinweise für den weiteren Umgang mit der Thematik. Möglich wird so ein aufwändiges Projekt auch durch die finanzielle Förderung des Schwarmstedter Präventionsrats und des Kreispräventionsrats, die seit Jahren zuverlässig Zuschüsse gewähren und durch dieses beständige Engagement eine nachhaltige und wertige Präventionsarbeit an der Schule möglich machen, die für die Schüler bezahlbar bleibt.