Mobbing – Was tun wenn?

„Mobbing ist überall möglich“, will dieses gestellte Foto verdeutlichen.

Informationsveranstaltung am 22. Mai in der KGS

Schwarmstedt. Auch wenn es der eine oder andere nicht wahrhaben will, überall ist Mobbing möglich. Schon in Kinder- und Jugendgruppen kann es passieren, dass Menschen gehänselt, bedroht, gedemütigt, geschlagen oder gar misshandelt werden. Wenn dies über einen längeren Zeitraum systematisch passiert, spricht man von Mobbing. Damit es möglichst nicht dazu kommt, hat man in der Kooperativen Gesamtschule in Schwarmstedt im Rahmen des Schulentwicklungsprojektes „Soziales Lernen“ verschiedene Bausteine erarbeitet, die dieses verhindern sollen. Sozialpädagogen, Lehrer, Eltern und externe Fachleute wollen gemeinsam systematischer Schikane begegnen. Gemäß dem übergeordneten Motto „Prävention ist besser als Intervention“ wird also einiges auf die Beine gestellt bevor das Thema zu einem Problem wird. Neben einem Kurs „Starke Eltern- Starke Kinder“, der ab dem 18. September von der KGS angeboten wird, gibt es am Dienstag, 22. Mai, in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in der Mensa der KGS einen Informationsabend zu diesem Themenbereich. Schulsozialpädagogin Gabriele Wolters und Sozialpädagoge Christian Biringer (Pestalozzistiftung) werden referieren, was überhaupt Mobbing ist, und erläutern, wie die KGS damit umgeht, nämlich präventiv im „Sozialen Lernen“ und durch Interventionsmaßnahmen, wenn es Vorfälle gibt. Die Fragen, wie Eltern Mobbing erkennen können und was sie tun können, runden den Abend ab. Die KGS lädt zu diesem Angebot vorrangig die Erziehungsberechtigten der sechsten Klassen ein, da der Baustein Mobbing hier verankert ist, alle anderen Interessierten sind gern gesehenen Gäste.