Nachnutzungskonzept für Penny dringend erarbeiten

CDU-Fraktion diskutiert künftige Entwicklung des Geländes

Schwarmstedt. Die CDU Fraktion schaut mit Sorge auf die zukünftige Entwicklung des Ortskernes in Schwarmstedt. Von daher ist eine rechtzeitige Beteiligung aller aktiven Mitstreiter innerhalb der Gemeinde Schwarmstedt zur Erarbeitung
eines zukunftsweisenden Handlungskonzeptes dringend geboten. In ihrer Fraktionssitzung haben sich die Mitglieder der CDU Fraktion eingehend mit der Frage um die zukünftige Entwicklung des Penny-Marktes und dem dazugehörigen Gelände, sowie der Belebung des Ortskernes befasst. „Uns ist bewusst, dass als grundlegende Voraussetzung die Bereitschaft des Eigentümers vorliegen muss, hieran mitzuwirken, denn ohne ihn werden wir nichts erreichen“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Sascha Rosenberg. Dennoch sieht die Fraktion nicht düster in die Zukunft, sondern geht die Thematik positiv an. „Die Verwaltung hat bereits engagiert den Kontakt zum Eigentümer aufgenommen und das sehen wir als eine gute Chance, etwas gemeinsam mit unseren vielen Akteuren (Verwaltung, Rat, Vereine und Verbände) auf Gemeindeebene zu erwirken“, erläutern die übrigen Ratsmitglieder. „Dazu muss natürlich im Vorfeld bei den von uns vorgeschlagenen Vereinen/Gruppen Kontakt aufgenommen werden, ob sie zur Mitarbeit bereit sind“,
so Ratsmitglied Gudrun Pieper. Um hier auch die Ernsthaftigkeit zu unterstreichen hat die CDU Fraktion einen Antrag an den Rat der Gemeinde Schwarmstedt gestellt und als ersten Ansatz Fragestellungen formuliert, die nicht als abschließend zu sehen sind. Sie sollen eher den Einstieg in die breite Diskussion anregen. Fragen,
wie beispielsweise ‚generationenübergreifendes Gelände“, „Tourismusförderung“ oder „andere Möglichkeiten“ der Nachnutzung stehen zur Diskussion,
ebenso auch die Anbindung an den eigentlichen Ortskern durch Maßnahmen wie „geteilten Verkehrsraum“ (shared space). „Beispiele aus anderen Städten gibt es genug, die sich bereits sehr bewährt haben. Jetzt werben wir um die breite Mehrheit unseres Antrages im Rat, aber da bin ich zuversichtlich“,
so Sascha Rosenberg abschließend.