Noch ein paar Jahre

Gudrun Pieper im Gespräch mit Heini Wussow im Landeszeltlager.

Gudrun Pieper zu Besuch im Landesjugendzeltlager

Bad Fallingbostel. Wenn Hans-Heinrich (Heini) Wussow auftaucht, dann wissen die 264 Kids des Landesjugendzeltlagers Bescheid: hier wird „Bitte“ und „Danke“ gesagt. Ein freundliches „hallo Heini“ gehört natürlich auch dazu. Der Schützenpräsident ist die gute Seele im Zeltlager und hat für alle Sorgen und Nöte der 7-15jährigen immer ein offenes Ohr. Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU), die dem Zeltlager im Rahmen ihrer Sommertour einen Besuch abstattete, sprach mit „Heini“ über seine Sorgen und Nöte. Das Landesjugendzeltlager des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) erfreut sich seit nunmehr 40 Jahren ungebrochener Beliebtheit. Jährlich mietet der NSSV die Halle für zwei Wochen an und ist damit Hauptnutzer der Halle. Seit Beginn im Jahr 1971 haben insgesamt 15 000 Kinder ca. 10 000 Sportabzeichen abgelegt. Die drohende Schließung der Heidmarkhalle wäre in den Augen des Lagerchefs „sehr schlimm“. „Eigentlich möchte ich das Zeltlager noch ein paar Jahre weitermachen“, hob er hervor und setzte hinzu: „Wir sind hier ein eingespieltes Team. Einige der 75 Helfer sind schon seit Jahren dabei. Jeder weiß was er zu tun hat.“ Einen Standortwechsel kann er sich deshalb nicht vorstellen.
Im Zeltlager hätten die Kinder eine sinnvolle Beschäftigung und könnten Gemeinsamkeit erleben. Ganz nebenbei würden sie sich dabei selbst erziehen, erläuterte Wussow den Stellenwert des Jugendzeltlagers. Den Kindern wird in den zwei Wochen viel geboten: neben Schießübungen, stehen Freibadbesuche, Wanderungen, ein Ausflug in den Serengeti Park, eine Stadt-Rallye und etliche Spiele auf dem Programm. Gudrun Pieper lobte ausdrücklich die gute Nachwuchsarbeit der Schützenvereine und stellte heraus, dass die Heidmarkhalle auch zur Wirtschaftsförderung beitrage. Letztlich dürfe man die bereits getätigten Ausgaben für den Umbau der Heidmarkhalle von einigen Jahren und den speziell für die Halle entstandenen Kreisel nicht vergessen. Heini Wussow ergänzte augenzwinkernd: „ Wenn hier komplett abgeschlossen wird, dann schließe ich wieder auf!“