Pieper und von Danwitz: Entwurf zum Hundegesetz verbessert Sicherheit – auch in finanzieller und rechtlicher Hinsicht

Kreis SFA. Die Abgeordneten der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Pieper und von Danwitz, haben den heute vom Kabinett beschlossenen Entwurf zum neuen Hundegesetz als einen „wirkungsvollen Beitrag für mehr Sicherheit in der Öffentlichkeit“ gelobt. Pieper sagte: „Nach den zahlreiche Beißattacken von Hunden – insbesondere gegen Kinder – soll der Gesetzentwurf die Bevölkerung künftig besser vor derartigen Vorfällen mit Hunden schützen. Ich habe noch sehr wohl den Angriff eines Rottweilers gegenüber einem Mädchen aus Vierde (Bad Fallingbostel) vor Augen,“ so Pieper. Zu diesem Zweck müssten demnächst Hundehalter, die sich erstmalig einen Hund anschaffen, einen Sachkundenachweis erbringen, in dem sie ein Grundverständnis für Hunde dokumentieren. Wer nachweislich bereits mindestens zwei Jahre einen Hund gehalten hat, sei von der Nachweispflicht befreit, erklärte von Danwitz.
„Auch ein gut erzogener Hund bleibt ein Tier, das von Instinkten und Trieben gesteuert wird. Daran wird auch ein noch so gutes Gesetz nicht ändern“, sagten Pieper und von Danwitz, „mit dem Sachkundenachweis soll der Hundehalter jedoch das Verhalten seines Tieres besser einschätzen und kritische Situationen rechtzeitig – vor einem möglichen Biss – entschärfen können. Wir erhoffen uns auch eine höhere Sensibilität, was die artgerechte Haltung der Hunde angeht.“
Für mehr rechtliche und finanzielle Sicherheit würden zudem die Einführung einer grundsätzlichen Haftpflichtversicherung für Hunde und eine verpflichtende Kennzeichnung per Chip sorgen. „In der Vergangenheit blieben Opfer eines Hundesbisses oder -unfalls häufig auf den daraus entstandenen Kosten sitzen. Die für jeden Hundehalter verbindliche Haftpflichtversicherung deckt künftig Schäden bis 500.000 Euro ab“, erklärte von Danwitz. Durch den Chip unter der Haut der Tiere seien diese ihren Haltern zweifelsfrei zuzuordnen. „Dadurch entsteht mehr Rechtssicherheit. Letztlich kommt diese Regelung auch den Hunden zugute“, sagten die CDU-Politiker hinsichtlich entlaufener oder ausgesetzter Tiere.