Prägende Kolleginnen von Bord gegangen

KGS verabschiedet Karin Engelke und Ingrid Janßen

Schwarmstedt. Die Sommerferien liegen hinter den Schülern und Lehrern der Wilhelm-Röpke-Schule. Und im nun begonnenen neuen Schuljahr vermissen sie zwei altbekannte und geschätzte Gesichter: Karin Engelke und Ingrid Janßen sind mit Beginn der Sommerferien in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden.
Mit Karin Engelke hat eine langjährige Kollegin die KGS Schwarmstedt verlassen: Die sich selbst als „Ur-Hannoveranerin“ bezeichnende Pädagogin war nach dem Referendariat an der KGS Neustadt nunmehr 38 Jahre lang an der Wilhelm-Röpke-Schule tätig, zunächst noch an der damaligen Orientierungsstufe und dann an der KGS. Auf einer ihrer Klassenfahrten in den Harz war auch Sabine Müller als Schülerin mit dabei, die später dann selber als Lehrerin an der Wilhelm-Röpke-Schule tätig war.
Gesamtschuldirektor Tjark Ommen lobte dann auch den fast vier Jahrzehnte währenden Einsatz für die Kinder und Jugendlichen an der Schule: „Sie haben die Schülerinnen und Schüler begleitet und Ihnen viel beigebracht. Sie waren dabei für viele Lehrkräfte und Eltern stets eine erfahrene und freundliche Ansprechpartnerin. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass Sie jeden Tag gerne gekommen sind und Ihre Arbeit bis zum heutigen Tage immer wieder gerne erledigt haben. Sie werden uns fehlen.“ Ganz besonders am Herzen lag Karin Engelke der Fachbereich Sport: Unter den Sportkollegkollegen hat sie sich stets sehr wohl gefühlt und ihre schulische Heimat gefunden. Darüber hinaus hat sie in ihren 38 Jahren 36 Jahre lang eigene Klassen geleitet: „Das war für mich immer ein ganz wichtiger Teil meiner Arbeit in der Schule.“ So seien dann die Jahre laut eigenem Bekunden nur so an ihr vorbeigerauscht und nun beginne für sie der „Unruhestand“, den sie mit viel Zeit zu Hause und auf Reisen gestalten und genießen möchte.
Ingrid Janßen kam durch die Auflösung der Orientierungsstufen 2004 von der OS Sahlkamp in Hannover an die KGS in Schwarmstedt. Schnell wurde deutlich, dass sie ein großes Herz für die Berufsorientierung und die Praktika hatte, bei denen sie sehr viele Schüler betreute. Darüber hat Ingrid Janßen im Projekt der KGS ihr Zuhause gefunden, Senioren mit Schülern zu unterstützen.
So fand dann Tjark Ommen auch Worte voller Anerkennung: „Ich kenne sie als Klassenlehrerin und als Personalvertreterin. Ich habe sie in allen Bereichen als eine Kollegin kennengelernt, die immer im Sinne der Schüler denkt. Dabei waren sie immer den Schwächeren in einer besonderen und besonders liebevollen Weise zugeneigt. Sie sind eine Lehrerin, die das Herz am richtigen Fleck hat und die uns an unserer Schule einfach fehlen wird. Wir werden ihre Freude, ihre Motivation, ihre Ruhe und ihre Ausgeglichenheit vermissen. Mit Ihnen geht ein ganz großes Herz, das unsere Schule geprägt und gewärmt hat.“
Auch Ingrid Janßen hat schon einige persönliche Zukunftspläne geschmiedet: Neben einer anvisierten Veränderung des Wohnortes würde sie Senioren auch über das Berufsleben hinaus gern weiterhin unterstützen und begleiten. Somit ist in nächster Zeit durchaus für Auslastung gesorgt.
Das Kollegium der Wilhelm-Röpke-Schule wünscht den beiden nun ehemaligen Kolleginnen für ihre Zukunft alles Gute und schaut dankbar auf die gemeinsame schöne Zeit zurück.