Ratssitzung der Gemeinde Essel

Kindergarten bleibt das ganze Jahr geöffnet

Essel (az). Anfang vergangener Woche tagte die Gemeinde Essel im Schützenhaus und hatte eine prall gefüllte Tagesordnung. Nachdem rund um die Autobahnabfahrt Aller-Tal die Bauarbeiten im vollen Gange sind, machten sich die Ratsmitglieder schon mal Gedanken, wie die Abfahrt nach Fertigstellung benannt werden soll. Ein Namensvorschlag für die Abfahrt und Raststätte könnte ,, Aller-Leine Tal'' sein. SPD-Ratsmitglied Jürgen Hildebrandt hat nach einigen Recherchen festgestellt, dass viele Autobahnabfahrten in der Bundesrepublik die Namen ihrer Umgebung besitzen. Deshalb wäre der Name nicht ganz falsch. Jürgen Hildebrabdt berichtete weiter, dass die Stadt Celle bereits gefordert hat die Abfahrt ,,Celle'' zu nennen, jedoch stieß dies auf viel Unbehagen im Rat. Somit wurde zuerst einmal der eigene Namensvorschlag einstimmig angenommen.
Die Schließungszeiten im Kindergarten in Essel waren ebenfalls ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung der Ratsmitglieder. Der Kindergarten Essel ist zurzeit zwölf Monate im Jahr geöffnet. Die Ratsmitglieder diskutierten eifrig, ob die Öffnungszeiten eingeschränkt werden sollen, kamen am Ende jedoch zu dem Schluss, dass die Öffnungszeiten so bleiben wie sie sind. Dies könnte man dazu nutzen, den anderen Mitgliedsgemeinden Hilfe anzubieten, falls in Essel ein paar Kinder übernommen werden sollen.
Ebenfalls in der Sitzung wurde wieder das Thema des Brückenneubaus in Essel, aufgegriffen. Es wurde mit dem zuständigen Bauleiter gesprochen, ob die Brücke am Wochenende voll geöffnet werden soll oder nicht, da es von Seiten der Bürger doch viele Beschwerden gab. Doch dem Bürgermeister Bernd Block bereitet der Gedanke Bauchschmerzen. Der Bürgermeister hat die Befürchtung, dass im Falle das die A7 gesperrt oder überfüllt ist, sich Autoschlangen bis Berkhof hoch bilden. Somit wäre auch für Rettungsfahrzeuge kein durchkommen. Ratsmitglied Jürgen Hildebrandt betonte noch einmal, dass von Anfang an keine Rücksicht auf die Esseler, das Heide Kröpcke oder das Ostenholzer Moor genommen wurde. Dieses Thema wird den Rat wohl noch länger beschäftigen.