Rescue-Day in Schwarmstedt

Die Teilnehmer der gemeinsamen Übung mit den Rettungs- und Feuerwehrwagen auf dem Gelände der Firma ARS.

Feuerwehr und die Johanniter üben zusammen

Schwarmstedt. Am letzten Sonnabend trafen sich die Johanniter Unfall Hilfe Schwarmstedt und die Feuerwehr Schwarmstedt zu einem gemeinsamen Übungsdienst. Um 9 Uhr begann zuerst der theoretische Teil im Feuerwehrhaus Schwarmstedt. Dort stellte der Rettungsdienst und die Feuerwehr grundsätzliche Dinge bei technischer Hilfeleistung, zum Beispiel Verkehrsunfälle, vor. So konnte auch die „andere“ Seite die Sicht der Retter kennenlernen. Nach einer Stärkung im Feuerwehrhaus fuhren die Rettungs- und Feuerwehrwagen zum Gelände der Firma ARS. Dort fand man gute Übungsverhältnisse vor. So konnte die Rettung von Verletzten optimal Schritt für Schritt geübt werden. In zwei unterschiedlichen Lagen wurden Einsätze durchgespielt. In der Regel trifft der Rettungsdienst etwas eher an einer Einsatzstelle ein. So konnte die Feuerwehr Tipps geben, was an zum Beispiel verunfallten Fahrzeugen technisch zu beachten ist. Dann wurde die Übergabe mit der ersten Erkundung an die Feuerwehr durchgespielt. Diese hat dann die technische Rettung mit hydraulischen Rettungsgerät durchgeführt. Hier war eine gemeinsame „Sprache“ wichtig. Denn nur der Rettungsdienst kann entscheiden, wie schnell beziehungsweise patientenschonend die Rettung durchgeführt werden muss. Nun wurde Hand in Hand durch Johanniter und Feuerwehr verletzte Personen aus dem Fahrzeug gerettet. Hier konnten die Johanniter wieder wichtige Tipps geben. Auch konnte der Rettungsdienst mal mit Schere und Spreizer üben, um ein Gefühl für den Rettungseinsatz der Feuerwehr zu bekommen.
Um 18 Uhr gab es noch eine Abschlussbesprechung aller Beteiligten im Feuerwehrhaus. Die Resonanz war durchgehend positiv. Andrè Dehnbostel von der Feuerwehr Schwarmstedt stellte fest, dass alle durch diesen intensiven Übungsdienst viel gelernt haben. Als Initiator des „Rescue-Days“ wird er auch zukünftig weitere gemeinsame Dienste zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst organisieren. Ein besonderer Dank geht an die Firma ARS. Es wurden den Teilnehmern nicht nur das Firmengelände, sondern auch vier „Übungsfahrzeuge“ zur Verfügung gestellt. Diese Fahrzeuge sind nach dem Übungsdienst allerdings alles andere als fahrbereit.