Schnelles Internet im Heidekreis

Alexander Dobrindt (von links), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Landrat Manfred Ostermann, MdB Kathrin Rösel (CDU) und MdB Lars Klingbeil (SPD) bei der Übergabe des Förderbescheides in Berlin. Quelle: BM für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bundesförderbescheid zum Breitbandausbau erhalten

Heidekreis. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises ist ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur flächendeckenden Breitbandversorgung im Heidekreises erreicht: Die beantragten Zuschüsse beim Bund in Höhe von rund 7,3 Millionen Euro sowie beim Land Niedersachsen in Höhe von zwei Millionen Euro wurden bewilligt. Landrat Manfred Ostermann hat jetzt in Berlin den Förderbescheid des Bundes von Bundesminister Alexander Dobrindt in Empfang genommen.
Damit liegen die Voraussetzungen vor, die europaweite Ausschreibung zur Umsetzung zu starten. Im Heidekreis sind noch etwa 8.000 Privathaushalte und Unternehmen unterversorgt und liegen damit in sogenannten „weißen Flecken“. Dies bedeutet für die betreffenden Bereiche derzeit eine Breitbandversorgung von unter 30 Mbit/s. Mit dem Fördergeld wird nun der Ausbau in den weißen Flecken vorangetrieben. Zusätzlich zu den Mitteln des Bundes und des Landes stellt der Heidekreis aus Eigenmitteln bis zu 8,25 Millionen Euro in den kommenden Jahren für den Ausbau bereit. Mit dem Ausbau der Infrastruktur sollen in den unterversorgten Haushalten und Unternehmen bis Ende 2018 für mindestens 85 Prozent der Gebäude zuverlässige Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr, für 95 Prozent mindestens 30 Mbit/s im Download erreicht werden. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten werden ebenso angestrebt wie das Errichten einer möglichst weitgehenden Infrastruktur auf Glasfaserbasis, um eine zukunftsfähige Breitbandentwicklung zu gewährleisten. Dies wird letztlich das Vergabeverfahren ergeben, dass in Kürze starten wird. Im Rahmen dieses Verfahrens sind die Telekommunikationsunternehmen gefordert, dem Heidekreis Angebote für den Ausbau zu unterbreiten. Nach Auftragserteilung soll der Ausbau zu Beginn des kommenden Jahres in den ersten Bereichen beginnen.