Schritt für Schritt vorwärts

Gudrun Pieper besucht Weltvogelpark Walsrode

Walsrode. „Der Weltvogelpark hat eine Seele. Der Weltvogelpark soll authentisch sein. Er soll Emotionen übermitteln. Das ist die Stärke des Weltvogelparks.“ Von dem Erfolg, den Geschäftsführer Gerardus Scheres mit seinem neuen Konzept hat, konnte sich Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) ganz persönlich bei einem Besuch im Rahmen ihrer Sommertour überzeugen.
Scheres sieht die Zukunft des Weltvogelparks sehr optimistisch. Bis jetzt wurden dreimal mehr Jahreskarten verkauft als im ganzen letzten Jahr. Pfingsten hatte der Vogelpark einen Besucheransturm. Mehr als 6000 Menschen begaben sich in den Park, um sich von den gelungenen Erneuerungen zu überzeugen: an vielen Volieren befinden sich neben den Artentafeln neue Infotafeln über bestimmte Besonderheiten einzelner Vögel. „So lernt der Gast während seines Rundgangs selbständig, ohne dass es ihm bewusst ist, eine Menge über Vögel“, erfuhr die Landtagsabgeordnete von Scheres. „Viele gehen dann tatsächlich mit einem geschärften Bewusstsein, der Tier- und Pflanzenwelt gegenüber, nach Hause.“
Für alle allgemeinen und weiterführenden Fragen sind fünf Ranger im Vogelpark unterwegs, die Besuchergruppen führen, aber auch die Besucher direkt ansprechen.
Interessiert vernahm Pieper, dass auch für Kinder die Vögel zu einer spannenden Sache werden, da zurzeit eine Rally, in Zusammenarbeit mit dem Kindermagazin Geolino, angeboten wird. Es gilt sieben Fragen zu beantworten. Die Suche nach den Lösungen führt die Kinder durch den ganzen Park. Zusätzlich nehmen die Kinder an einem Gewinnspiel teil, dass monatlich ausgelost wird.
Auch Schülergruppen können die Möglichkeiten des „Unterrichts rund um den Vogel“ nutzen. Individuell oder aus einem Katalog kann ein Thema gewählt werden. Es gibt sogar eine Kooperation mit der Realschule Walsrode, die dieses Angebot wöchentlich in Form einer AG nutzt. Ein- bzw. mehrtägige Schülerprogramme werden in Zukunft noch weiter ausgebaut. „Alles geht Schritt für Schritt vorwärts“, betonte Scheres und wies Gudrun Pieper auf sein sehr motiviertes Personal hin, dass für die Gestaltung und Weitervermittlung seiner Idee vom Weltvogelpark unabdingbar sei.