Sozialpolitisches Grillfest des DGB

FOTO: DGB-KulturAK M. Leufgen/ Lindwedel

Steaks und Tofu als Dank an die Unterstützer

Heidekreis. Der DGB-Heidekreis-Vorstand (Deutscher Gewerkschaftsbund) hatte Unterstützer der überbetrieblichen Arbeit eingeladen. Charly Braun konnte 30 Gäste aus dem Aller-Leine- und Böhmetal begrüßen, die aus dem gesamten Heidekreis von Lindwedel bis Schneverdingen angereist waren. Darunter auch der Linke Kreistagsabgeordnete Sven Köster. Während der Grill angefeuert wurde, forderte Braun zur Diskussion über gewerkschaftliche Themen auf.
Nach einer Einführung durch DGB-Regionsgeschäftsführer Matthias Richter-Steinke entspannte sich eine lebhafte Debatte vor allem zu Mindestlohn und Hartz-IV-Sanktionspraxis. Ausnahmen beim Mindestlohn stießen auf Kritik, wie: „alle Menschen müssen ein menschenwürdiges Leben führen können, auch ErntehelferInnen“. Beklagt wurde, dass durch Hartz-IV-Gesetz Erwerbslose und Aufstocker im Vergleich zu anderen Sozialleistungsbeziehenden eingeschränkte Rechte haben. Immer noch müssen viele Betroffene die Leistungen, auf die sie einen Rechtsanspruch haben, erst einklagen. Angesichts dieser Debatte fasste die Forderung nach bedingungslosem Grundeinkommen immer mehr Fuß. Auch bei den vielen gespendeten leckeren Salaten und gegrilltem Tofu für die einen und Steaks für die anderen wurden die Gespräche fortgesetzt.