SPD-Fraktion stellt Antrag

Tempo 30 in Essel, Engehausen und Stillenhöfen

Essel. Die SPD-Fraktion der Gemeinde Essel hat beantragt, die flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in den Wohngebieten beim Landkreis Heidekreis zu stellen. Wie der Fraktionsvorsitzende Jürgen Hildebrandt mitteilte, werden die SPD-Ratsmitglieder immer häufiger von Bürgern darauf angesprochen, dass in den Wohngebieten viel zu schnell gefahren wird. Nicht nur die Eltern kleinerer Kinder stellen die Forderung nach Einführung von Tempo-30-Zonen.
Die seit 1957 innerorts geltende Regelgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern hat sich in der Praxis vielerorts als zu hoch herauskristallisiert. Daher wird seit den achtziger Jahren großflächige Verkehrsberuhigung betrieben. Dabei hat sich anderorts bewährt, dass sehr viele Straßen in innerörtlichen Wohngebieten heute als Tempo-30-Zonen ausgewiesen sind. Geschwindigkeitsdämpfung und Verkehrsberuhigung für Nebenstraßen als Schutz der Wohnbevölkerung sowie der Fußgänger und Radfahrer sind inzwischen nicht nur in Städten unumstritten.
Weil Zonen-Geschwindigkeitsbeschränkungen nur dort in Betracht kommen, wo der Durchgangsverkehr von geringer Bedeutung ist, sind die Straßen, die vorrangig dem Durchgangsverkehr dienen wie die Schwarmstedter Straße und die Hannoversche Straße in Essel und die Dorfstraße in Engehausen und Stillenhöfen vom Antrag nicht erfasst.