SPD-Umweltpreis 2014 geht nach Buchholz

Detlev Rogoll (2. v. r.) überreicht Sara von Haacke den Umweltpreis 2014 im Beisein von Bernd Lange (v. r.), Claudia Schiesgeries und Inga Papenburg. Foto: B. Stache

Waldkinder bedanken sich für Auszeichnung mit einem Baumlied

Schwarmstedt (st). Anlässlich der Verleihung des Umweltpreises 2014 durch den SPD-Ortsverein Schwarmstedt standen die Kinder des Vereins Waldkinder Buchholz im Vordergrund. Der 1. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Schwarmstedt, Detlev Rogoll, überreichte den mit 300 Euro dotierten Preis im Rahmen einer Feierstunde im Uhle-Hof. In Anwesenheit von Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries und dem Europaabgeordneten Bernd Lange nahmen die Leiterin des Waldkindergartens Buchholz Sara von Haacke und Inga Papenburg als Vorstandsmitglied die Auszeichnung mit Dank entgegen. „Wir freuen uns außerordentlich über den Umweltpreis. Wir engagieren uns auch mit den Waldkindern in der Umwelt und für die Umwelt“, erklärte Sara von Haacke. Mit dem Geld soll ein Outdoor-Bollerwagen beschafft werden. „Wir haben ein paar schöne Plätze bei uns im Wald, die etwas weiter entfernt liegen. Für den Transport der Rucksäcke und Seile für die mobilen Seilkonstruktionen werden wir künftig den Bollerwagen nutzen“, erläuterte die Leiterin. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Detlev Rogoll unter den zirka 50 Teilnehmern auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil sowie den Buchholzer Bürgermeister Torsten Grünhagen. Der Europaabgeordnete Bernd Lange eröffnete seine Rede zur Umweltpreisverleihung mit der Frage, was Europa mit dem Waldkindergarten zu tun habe. „Eine ganze Menge“, lautete seine Antwort. In Europa sind es Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichen Fähigkeiten und ganz unterschiedlichen Hintergründen, die gemeinsam anpacken, um Problemstellungen zu lösen. „Und das zeichnet auch den Waldkindergarten aus. Dass man hier mit allen Sinnen anpackt, zupackt und gestaltet und somit auch den unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder gerecht wird und sie entwickeln lässt“, so Lange. Mit der Erziehung zum richtigen Umgang mit der Umwelt könne nicht früh genug begonnen werden. Der Kindergarten sei der geeignete Ort hierzu, machte der Europaabgeordnete deutlich. „Die Auseinandersetzung mit und die Stärkung von Umweltbewusstsein kann nicht erst bei uns Erwachsenen ansetzen, sondern hat anzufangen, wenn Kinder und Jugendliche unmittelbar ihre Lebenserfahrungen machen. Da ist der Wald das Richtige, um Erlebnisraum zu gestalten und aktiv zu erleben. Er gratulierte dem Waldkindergarten zur Auszeichnung. Die Kinder sangen zum Dank für den Umweltpreis ein Baumlied und ernteten dafür von den Erwachsenen großen Applaus.