Strauchschnittabfuhr im Herbst

Heidekreis. Noch bis zum 16. November bietet die Abfallwirtschaft Heidekreis (AHK) eine kostenlose Baum- und Strauchschnittabfuhr an. Weil die Sträucher und Äste per Hand verladen werden müssen, sollen die Grünabfälle nur in handlichen Bündeln geschnürt werden. Maximal 30 Kilogramm darf das Bündel wiegen. "Wir hatten auch schon Bündeln, die so schwer waren, dass wir sie liegen lassen mussten," weiß Kundenberater Thomas Heinecke zu berichten. Nur mit Sisal- und Hanfbändern zusammengebundene Sträucher werden akzeptiert. Anderes Material wie Draht oder Plastikschnüre würden die Verwertung erschweren. Das Schnittgut soll sichtbar ab 6 Uhr an der Straße liegen, nicht vor einer Hecke oder ähnlichem Grün. Dann nämlich könnten die Bündel in der morgendlichen Dunkelheit leicht übersehen werden. Die Äste dürfen aus technischen Gründen maximal 2 Meter lang sein und einen Durchmesser von höchstens 15 Zentimetern haben. Stubben und ähnliche Wurzelreste mit einem größeren Durchmesser dürfen, sofern sie nicht zerkleinert werden können, ausnahmsweise über die Restmülltonne entsorgt werden. Die Biotonne als „Entsorgungsinstrument“ scheidet aus, weil Wurzelreste auf der Kompostanlage nicht aufbereitet werden können. Die Abfuhrtermine stehen wie immer im aktuellen Abfallkalender. Für kurze Schnittreste oder Laub empfiehlt Heinecke die Garten- oder die Biotonne der Abfallwirtschaft Heidekreis. Als zweite Möglichkeit bietet sich die Abgabe bei den fast 40 Grüngut-Sammelstellen an, deren Öffnungszeiten im aktuellen Abfallwegweiser noch bis Ende November ausgewiesen sind. Auch die Betreiber der beiden Kompostanlagen nehmen Grünabfälle an: Die Anlage Alvern (bei Munster) ist mittwochs von 14 bis 16 Uhr und freitags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Die Bomlitzer Anlage nimmt dienstags von 8 bis 10 Uhr und freitags von 16 bis 18 Uhr Grüngut entgegen, zusätzlich bis Ende November auch jeden Samstag von 9 bis 11 Uhr. Doch umsonst ist diese Entsorgung der herbstlichen Organik nicht. Bei den Kompostanlagen können die Anlieferer bar bezahlen: 2,50 Euro der halbe Kubikmeter. An den Sammelplätzen kostet es genauso viel. Bezahlt wird dort nur mit Grüngutmarken, die bei diversen Verkaufsstellen erhältlich sind.