Tragischer Unfall an Raststätte

In diesem Kleinbus wurden die Mutter und eine ihrer Töchter tödlich verletzt. Foto: Feuerwehr

Mutter und Tochter sterben im Kleinbus

Schwarmstedt. Erneut kam es auf der Autobahn im Heidekreis zu einem schweren Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang, berichten Polizei und Feuerwehr. Gegen 6.20 Uhr wurden die Helfer alarmiert, da es auf der A7 Richtung Hannover in Höhe der Raststätte Allertal zu einem Unfall gekommen war. Eine 7-köpfige Familie aus Baden-Württemberg, die Eltern im Alter von 44 Jahren sowie ihre Töchter im Alter von vier bis 18 Jahren, waren nach einem Osterurlaub an der Ostsee auf der Heimreise. Mit ihrem VW-Bus fuhren sie aus bisher unbekannter Ursache beim Abfahren von der Autobahn in den Raststättenbereich auf einen dort vorschriftsmäßig abgestellten Schwerlasttransporter auf. Vorher kollidierten sie noch mit drei einbetonierten Verkehrsschildern. Bei dem Aufprall wurden insgesamt drei Personen eingeklemmt. Die Mutter auf dem Beifahrersitz sowie eine Tochter als Mitfahrerin wurden tödlich verletzt. Der Vater und vier Töchter wurden schwer verletzt. Eine zufällig vorbeikommende Ärztin sowie Mitglieder des THW´s, die auf dem Weg zu einer Prüfung waren, leisteten Erste Hilfe. Die Feuerwehr Schwarmstedt war mit 16 Ehrenamtlichen und vier Fahrzeugen vor Ort und befreite die Eingeklemmten. Ein Großaufgebot von DRK, Johanniter Unfallhilfe sowie der Leitende Notarzt und Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren mit insgesamt sieben Rettungstransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Mannschaftstransportwagen an der Einsatzstelle und kümmerten sich um die Verletzten. Ebenfalls waren drei Rettungshubschrauber angefordert worden, um die schwer verletzten Patienten nach Hannover zu fliegen. Eine Tochter kam ins Heidekreisklinikum nach Walsrode. Die Polizei sperrte die Raststätte während der Arbeiten für den Verkehr, die Autobahn war nicht betroffen. Aufgrund der Schwere des Unfalls und der vielen beteiligten Kindern, wurden drei Seelsorger an die Einsatzstelle gerufen. Diese boten den Helfern Gespräche an und kümmerten sich auch um die Tochter im Heidekreisklinikum Walsrode.