Wilhelm Röpkes Tochter besuchte das Denkmal ihres Vaters

Jean François Berger und seine Mutter Ilse Berger geb. Röpke bewundern gemeinsam mit dem gestaltenden Künstler Prof. Dr. Rumpf (ganz rechts) die zu diesem Zeitpunkt fast fertige Statue Wilhelm Röpkes.

Ilse Berger (geborene Röpke) und ihr Sohn Jean-François Berger in Schwarmstedt

Schwarmstedt. Der Anlass war traurig. Der Neffe Wilhelm Röpkes, der bekannte Prof. Dr. Hans Willgerodt, war im Alter von 88 Jahren verstorben und wurde in Schwarmstedt im Familiengrab bestattet. Da der langjährige Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität zu Köln Kontakt zur Wilhelm-Röpke-Schule pflegte, die nach seinem Onkel benannt ist, trafen sich die Verwandten und angereiste Weggefährten und Schüler Willgerodts nach der Trauerfeier auf Einladung von Gesamtschuldirektor Tjark Ommen in der Kooperativen Gesamtschule. Hier ist ein Ausspruch Wilhelm Röpkes die Grundlage des Leitbildes und war von Ommen in den Reden zu den Zeugnisübergaben an der Haupt- und Realschule und am Gymnasium zitiert worden. Außerdem hat der bekannte Prof. Dr. Ewald Rumpf direkt vor der Schule mit Schülern ein Denkmal von Wilhelm Röpke gestaltet. So war trotz der Trauer die Freude in der Schule groß, dass unter den Trauergästen auch die Tochter Ilse Berger geb. Röpke und einer ihrer Söhne, Jean-François Berger, waren. Ilse Berger wohnt in Genf und war zuletzt 1999, gemeinsam mit ihrem Cousin Hans Willgerodt und seiner Familie, anlässlich des 100. Geburtstages Wilhelm Röpkes in der Schule gewesen. Die Familie und auch die Weggefährten Willgerodts, die teilweise Röpke noch persönlich kannten, freuten sich, dass das Andenken an diesen für das Nachkriegsdeutschland so wichtigen Mann in der Schule gewahrt wird. Der Kontakt zur Schule soll auch nach dem Tod Willgerodts weiter gepflegt werden.