Wohnraum für Asylbewerber in Schwarmstedt gefährdet

Schwarmstedt. Mit völligem Unverständnis reagiert die CDU-Landtagsabgeordnete
Gudrun Pieper auf die Ablehnung der Niedersächsichen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden, die Rangrücktrittserklärung im Grundbuch zu verschieben. Damit droht für den Bau der Unterkunft der Asylbewerber auf dem Gelände der Straßenmeisterei in Schwarmstedt ein Baustopp, da der private Investor in diesem Fall keine Kreditmittel erhält.
Gudrun Pieper erreichte diese Nachricht während einer Fraktionsreise in Brüssel. „Diese Ablehnung ist für mich nicht nachvollziehbar, da der Mietvertrag mit der Samtgemeinde eindeutig die Nutzung des Wohnraums für die Unterbringung von Asylbewerbern festlegt. Um nicht auf Turnhallen zurückgreifen zu müssen, bleibt uns nur die Schaffung neuen Wohnraums“, erklärt die Abgeordnete. „Diese Ablehnung gefährdet die bereits gesicherten Unterkünfte. Ich werde im Rahmen der nächsten Sitzung im Landtag sofort das Gespräch mit Verkehrsminister Olaf Lies suchen, um mit ihm die Problematik zu diskutieren und eine schnelle Lösung herbeizuführen“, so Pieper abschließend.