Zusätzliche Fördermittel winken

Feinjustierung des regionalen Entwicklungskonzepts durch den Geschäftsführenden Beirat der LAG Kooperationsraum Aller-Leine-Tal (v.l.n.r.: Ulrike Rusack, Bernward Nüttgens, Uwe Panten, Björn Gehrs, Thomas Herbst, Dörthe Tödter, Harry Beckmann, Wolfgang Rodewald, Renate Rodewald und Tanja Frahm).
 
Übergabe des regionalen Entwicklungskonzepts durch den LAG-Vorsitzenden Samtgemeinde-Bürgermeister Björn Gehrs (Samtgemeinde Schwarmstedt) und Bürgermeister Wolfgang Rodewald (Gemeinde Kirchlinteln) an Bernd Beitzel, Dezernatsleiter des Dezernats Flurbereinigung/Landmanagement im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Geschäftsstelle Verden.

Regionales Entwicklungskonzept Aller-Leine-Tal liegt vor

Aller-Leine-Tal. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Aller-Leine-Tal – vertreten durch den LAG-Vorsitzenden Samtgemeinde-Bürgermeister Björn Gehrs (Samtgemeinde Schwarmstedt) und Bürgermeister Wolfgang Rodewald (Gemeinde Kirchlinteln) – hat jetzt offiziell das regionale Entwicklungskonzept dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Geschäftsstelle Verden für die Teilnahme am niedersächsischen LEADER-Auswahlverfahren übergeben. In Vertretung der Landesbeauftragen für regionale Landesentwicklung Jutta Schiecke nahm Bernd Beitzel, Dezernatsleiter des Dezernats Flurbereinigung/Landmanagement im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, das regionale Entwicklungskonzept Aller-Leine-Tal entgegen. Wenn das Aller-Leine-Tal als LEADER-Region ausgewählt wird, steht der Region in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 zusätzlich Fördermittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro in Form eines eigenen Budgets zur Verfügung.
Das regionale Entwicklungskonzept haben zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Politik und Verwaltung, von Institutionen, Vereinen, Verbänden und der Bürgerschaft aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Tourismus, Kultur, Bildung, Soziales, Natur und Umwelt von Juni bis Dezember 2014 erarbeitet. Federführend für die Erarbeitung des REK ist die LAG Kooperationsraum Aller-Leine-Tal verantwortlich gewesen, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern in der Region ansässiger gesellschaftlicher Gruppen zusammensetzt. Sie hat sämtliche Inhalte besprochen und konsensorientiert abgestimmt. In mehreren öffentlichen Veranstaltungen hatten Interessierte die Möglichkeit, sich unter dem Motto "Hier fließt ENERGIE" mit ihren Ideen einzubringen. Kurz vor Weihnachten hat der Geschäftsführende Beirat der LAG den Feinschliff am regionalen Entwicklungskonzept vorgenommen und das Konzept fertig gestellt.
Das REK 2014 baut auf dem regionalen Entwicklungskonzept des Aller-Leine-Tals von 2007 auf. Es handelt sich jedoch nicht um eine reine Fortschreibung des REK von 2007. Die Region hat aktuelle Rahmenbedingungen wie den demografischen Wandel, den Klimaschutz und die Energiewende sowie den Trend zur Wissen- und Innovationsgesellschaft bei der Zielsetzung für die zukünftige Entwicklung der Region berücksichtigt. So beinhaltet das REK die seit mehreren Jahren für die Region wichtigen Handlungsfelder "Klimaschutz mit Energie" und "Tourismus mit Energie" und nimmt neu die Handlungsfelder "Orte mit Energie" und "Menschen mit Energie" auf. Das Amt für regionale Landentwicklung Lüneburg, Geschäftsstelle Verden wird im regionalen Entwicklungskonzept Aller-Leine-Tal die formalen Vorgaben des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kontrollieren. Im Anschluss daran wird das regionale Entwicklungskonzept von einer Expertenjury auf Inhalt und Qualität geprüft.
Insgesamt haben 51 niedersächsische Regionen ein regionales Entwicklungskonzept eingereicht. Voraussichtlich werden 40 Regionen als LEADER-Region ausgewählt. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat angekündigt, das Ergebnis der Jury im Frühjahr 2015 bekannt zu geben.