A-Jugend flog nach Spanien

Die Mannschaften des SV Lindwedel und Union Dena.

Teilnehmer vom SV Lindwedel freuten sich über Wiedersehen in Galicien

Lindwedel. Zu Ihrem zweiten Antrittsbesuch (nach 2012) bei ihren Freunden in Spanien ist die A-Jugend des SV Lindwedel-Hope jetzt wieder nach Galicien in den Nord-Westen Spaniens aufgebrochen. Mit viel Vorfreude auf ein Wiedersehen mit alten und neuen Bekannten ging es per Flugzeug von Hamburg über Frankfurt nach Porto. Dort wurden die Leihwagen in Empfang genommen und es ging endlich Richtung Dena. Am Sonnabend nach relativ kurzer Nacht kamen schon die ersten Fragen beim gemeinsamen Frühstück auf: Wann haben wir das erste Training? Die Betreuer hatten da schon den ersten geplanten Ausflug im Sinn, sodass das Training bis zum Abend warten musste. Die Fahrt ging nach Vigo der größten Hafenstadt in Galicien. Verbunden war diese Fahrt mit einer Stadtbesichtigung, mit einem Besuch am Stadion inklusive Fanshop und Museum. Am Abend wurde dann unter Begutachtung der sportbegeisterten Spanier das erste Training abgehalten. Nach dem Abendessen ging es noch zu einem Weinfest.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Sports. Der Ball rollte bereits recht früh, sodass das Turnier in den Nachmittagsstunden mit der Siegerehrung beendet wurde. Auch hier war das Interesse von offiziellen Vertretern aus Gemeinde, Region und Sportverein beachtlich. Nicht die Medienvertreter von den örtlichen Zeitungen, sondern auch der lokale Radiosender waren sehr interessiert über das weitere gelingen der Freundschaftsbeziehung und deren Weiterentwicklung in den Vereinen. Die Wertschätzung für das, was die Jugendlichen hier mit Ihrem Besuch vor zwei Jahren und dem Gegenbesuch der Spanier letztes Jahr ins Rollen gebracht haben, wurde entsprechend gewürdigt. Nicht nur dass die Bürgermeisterin des Ortes recht stolz war auf das was hier für die Zukunft geplant wird und auch schon von Jugendlichen bis dato so praktiziert wird. Am Nachmittag fand dann ein gemeinsames Essen, organisiert von den Verantwortlichen des Vereins, statt. Der Ausklang, an der reichlich gedeckten Tafel, fand dann bei Eis, Kaffee und Kuchen statt.
Am dritten Tag ging die Fahrt nach La Guardia an die Grenze zwischen Spanien und Portugal zu den Ausgrabungsstätten eines keltischen Dorfes aus dem circa 7. Jahrhundert vor Christi. Hier waren die Jugendlichen beeindruckt von dem gut erhaltenen Kulturgut und sie haben wieder einiges dazugelernt.
Am Nachmittag war der sportliche Ehrgeiz wieder gefordert, gemeinsam suchten sie eine in der Nähe von Dena gelegene Kartbahn auf, um dort das fahrerische Können unter Beweis zu stellen. Die spanischen Freunde fiebern bereits jetzt ihrem Besuch im kommenden Jahr in Lindwedel entgegen und können es gar nicht abwarten. Die Zeit geht nicht schnell genug vorbei. Mit den folgenden Worten kann man schließen: der Sport macht den Weg auch über Grenzen frei und verbindet.