Besuch aus Spanien

Unvergessliche Tage verbrachte die A-Jugend des SV Lindwedel-/Hope mit dem Verein aus Spanien Union Dena.

A-Jugend des SV Lindwedel/Hope empfängt Union Dena

Lindwedel. Aus Spanien hatte die A-Jugend des SV Lindwedel-Hope die A-Jugend von Union Dena zu Besuch. Auf Einladung zu der im letzten Jahr stattgefundenen Mannschaftsfahrt in den Nord-Westen Spaniens, haben die Jungs von Union Dena alles mögliche unternommen, um sich die Reise zu ihren Freunden nach Deutschland zu ermöglichen. Über eine eigens über das ganze Jahr laufende Tombola bis hin zu Sponsorengeldern war es schließlich gelungen die Reisekosten zusammenzubekommen.
Nach kräftezehrender Anreise über Porto nach Lübeck wurden sie von ihrer Partnermannschaft aus Lindwedel am Flughafen Lübeck abgeholt. Nach kurzer Erholungsphase im Hotel Balland ging es dann auch schon zum ersten gemeinsamen Training zur Anlage des SV Lindwedel/Hope. Gespannt waren die Spieler aus Dena auf den Rasenplatz, da es in Spanien üblich ist auf Kunstrasen zu spielen. Der erste Eindruck war recht vielversprechend und so wurde auch gleich ein kleines Trainingsspiel gegen den Gastgeber iniziiert. Da auch die Mannschaft vom SV Lindwedel/Hope von dem Rahmenprogramm im letztem Jahr beeindruckt war, wollte sie hier dem in nichts nachstehen. Die Tage, in denen die A-Jugend aus Dena da war, sollte schon wie im Jahr 2006 zur WM heißen: Die Jungs aus Dena zu Gast bei Freunden.
Den Freitag war dann ein Besuch in Hannover angesagt zur Besichtigungstour mit Altem Rathaus, Innenstadt, HDI-Arena und Herrenhäuser Gärten. Der Tag verging wie im Flug und die Jungs mussten erstmal die gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Am Abend war die Lindwedeler Bauernsause, das einläuten des Schützenfestwochendes, angesagt und die beiden Mannschaften hatten nun endlich Zeit, ihr Wiedersehen gebührend zu feiern.
Am Sonnabend stand das Kurzturnier beim SV Lindwedel/Hope an. Wie nicht anders zu erwarten setzte sich hier die A-Jugend aus Dena klar mit zwei Siegen durch. Ausgiebig wurde beim Abschlussgrillen vom Turnier noch gefachsimpelt und zum Ausklang des Abends gingen beide Mannschaften zum Schützenfest.
Der Sonntag stand ganz im Sinne von Tradition und Brauchtum des Schützenwesens in Norddeutschland. Hier wurde den Freunden aus Dena Tradition und Brauchtum des Schützenwesens in Norddeutschland anschaulich vorgetragen. Begonnen mit dem traditionellen Schützenfestessen und der Proklamation der neuen Majestäten. Anschließend nahmen alle gemeinsam am Ummarsch durch den Ort teil. Nachdem die Schützenscheiben bei den neuen Majestäten angenagelt worden sind, begaben sich die Teilnehmer wieder Richtung Schützenplatz, wo dann noch das eine oder andere Wort gewechselt worden ist.
Für die Jungs aus Spanien war dies eine ganz andere Seite des Feierns, da man in Spanien selbst so eine Art von Schützenfest nicht kennt. Die Reisegruppe war dennoch angetan von der Geselligkeit und dem Traditonsbewusstsein im Ort der Einheimischen, da sich niemand ausgegrenzt fühlte. Wie schon Pastor Kremeike bei seiner Ansprache zum Mittagessen gesagt hat: Man muss aufeinander zugehen, um einander zu verstehen und so eine Völkerverständigung in Europa herbeizuführen.
Der Montag war, wie die anderen Tage auch, prallt gefüllt mit einem Rahmenprogramm. Nach dem Frühstück ging es Richtung Norden nach Hamburg. Auf der Rückfahrt wurde noch ein kleiner Zwischenstopp in Bispingen auf der Kartbahn eingelegt. Ziemlich müde und mit vielen positiven Eindrücken aus Deutschland sind die Jungs dann nach dem Abendessen in ihre Betten gefallen.
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Flieger heimwärts.
Als Fazit lässt sich daraus ableiten und es sich bereits alle einig, dass die A-Jugend aus Lindwedel im nächsten Jahr wieder zu einem Besuch nach Galicien aufbrechen wird. Besonders Bedanken möchte sich die Mannschaft bei dem Heimatverein, Sportverein, Schützenverein, Werner Locker und bei Uwe Balland, die zu diesen unvergesslichen Tagen beigetragen haben.