Lindwedel verliert Derby

Julian Thomas kommt nach Flanke von seinem Bruder Jasper schneller an den Ball als der Schwarmstedter Torwart.

Wer keine Tore macht kann kein Spiel gewinnen

Lindwedel. Wer keine Tore macht kann kein Spiel gewinnen. Mit drei Toren aus drei Spielen gehört der SV Lindwedel-Hope zu den schwächsten Mannschaften in der Kreisliga. Gegen den Gast aus Schwarmstedt hatte man sich einiges vorgenommen. Leider wurden die wenigen Chancen, die man sich erarbeitet hatte, nicht verwertet. Anders die Schwarmstedter: Schon in der 14. Minute konnten sie zweimal in Führung gehen. Zuerst landete ein 20-Meter-Schuss von Emin Kyi am Pfosten und ein paar Sekunden später setzte sich der gleiche Spieler gegen zwei Abwehrspieler der Heimmannschaft durch und nur eine gute Tat des Torhüters Pascal Locker verhinderte das Gegentor. Leider konnte er in der 20. Minute die nächste Gelegenheit der Gäste nicht entschärfen. Nils Brozinski spielte einen Abwehrspieler aus und schob den Ball am herauslaufenden Keeper ins Tor. Nach diesem Rückschlag verloren die Gastgeber den Faden und agierten vor allem im Spiel nach vorne sehr nervös. Einzig die Standardsituationen brachten ein bisschen Hoffnung für den Ausgleich, es fehlte aber auch hier die Entschlossenheit das Tor zu erzielen. In der zweiten Halbzeit machten die Lindwedeler das Spiel und suchten den Ausgleich. Die Schwarmstedter, um den bärenstarken Stefan Abeling, standen hinten sicher und warteten auf einen entscheidenden Konter. Diese Chance kam dann auch in der letzten Minute. Martin Eberlein lupfte den Ball über den Lindwedeler Torwart zum entscheidenden 0:2. In einer Woche fährt Lindwedel zur bisher punktlosen Mannschaft nach Stellichte.