30 Jahre Motorradclub Schwarmstedt

Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Spanferkel feierten die Mitglieder des MC Schwarmstedt ihr 30-jähriges Bestehen. Foto: A. Zihli

Im Eisbeineck fing alles an

Schwarmstedt (az). Ein ganz besonderes Jubiläum feierten in der vergangenen Woche die Mitglieder des MC Schwarmstedt. Und dafür traf man sich nicht im Clubhaus, sondern dort, wo alles begonnen hatte – im ehemaligen Eisbeineck in Schwarmstedt. Am 11. Juni 1982 entstand dort bei drei Freunden, Jörg Grigoleit, Manfred Dehnert und Josef Stark, die Idee einen Motorradclub zu gründen. Mit neun Leuten fing alles an und schon bei der ersten offiziellen Veranstaltung erschienen mehr Motorradfans als man zunächst erwartet hatte.
Für nur drei Monate zog der neu gegründete Club in eine Bauhütte, bevor das neue Clubhaus direkt neben Aldi bezogen werden konnte. Viele ortsansässige Firmen spendeten dem Club Material, um alles schön her zu richten und der Rest wurde natürlich in Eigenleistung vollbracht. Bis Dezember 2011 blieben die Motorradfreunde dort untergebracht, bevor man sich ein neues Clubhaus, jetzt im Gewerbegebiet in Schwarmstedt, „gönnte“. Und auch die Mitgliederzahl nahm rasant schnell zu. Zwischenzeitlich war der Verein mit 80 Mitgliedern der größte niedersächsische Motorradeinzelclub und heute sind noch 69 Mitglieder dabei. Die 1. Clubfahrt ging zur Speed-Week nach Assen und zum diesjährigen Jubiläum werden 45 angemeldete Mitglieder das letzte Juniwochenende wieder dort verbringen. Die legendäre Sommerparty des MC war auch nicht von Anfang an so erfolgreich wie heute. „Als diese noch an der Aller stattfanden, waren es regelmäßig finanzielle Desaster“, betont Präsident Bernd Kaefer und so finden die Partys jetzt seit 15 Jahren mit Live-Musik im Zelt statt und sind seit dem immer ein voller Erfolg. In diesem Jahr wird das Jubiläums-Sommerfest unter dem Motto „30 Jahre MC“ am 25. August stattfinden.
Im Eisbeineck feierten die Clubmitglieder und viele Freunde schon mal ihr Jubiläum bei leckerem Spanferkel und schauten sich die dicken Fotoalben an, die im Laufe der Jahre entstanden sind. Besonders wichtig ist den Gründungsmitgliedern auch, dass der Verein in 30 Jahren Todesfall frei geblieben ist.
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