Sportverein Essel auf gutem Weg

Hermann Bünger Gold für 40 Jahre Vorstandsarbeit

Essel. Natürlich waren die sportlichen Erfolge des Sportvereins Essel das beherrschende Thema auf der 64. Jahreshauptversammlung. Zu dieser guten Stimmung trug auch der 8:1-Kantersieg gegen Firat Bergen am gleichen Tag und die Errechnung einer guten Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga bei. Spartenleiter Christian Steiner lobte aber auch die 2. Herrenmannschaft, die von Beginn der laufenden Serie an den Aufstieg in die Kreisklasse anstrebt und derzeit verlustpunktfrei auf dem guten Weg dahin ist. Die Damenmannschaft hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisiert und nimmt zurzeit in ihrer Staffel einen guten Mittelplatz ein. Steiner mahnte einen fairen Umgang mit Spielern und Schiedsrichtern an, forderte aber auch einen ebenso toleranten Umgang der Schiedsrichtervereinigung den Vereinen gegenüber. Erfreulich ist der Rückgang von Verwaltungsbescheiden und -strafen in allen Mannschaften. Leider fehlen immer noch Schiedsrichter. Der Werbung von Schiedsrichteranwärtern wird in nächster Zukunft besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Jugendleiter Mohamad Siala zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden „seiner“ drei Jugendmannschaften, die im Verbund mit der Jugendspielgemeinschaft „Leinetal“ einige Erfolge aufzuweisen haben. Leider fehlen im Jugendbereich qualifizierte Betreuer. Die Esseler Boulesparte nimmt nach wie vor einen bedeutenden Platz in der norddeutschen Szene ein. Inzwischen nehmen schon vier Mannschaften an den Ligaspielen teil. Um eine möglichen Überalterung der Aktiven vorzubeugen, wird seit einiger Zeit verstärkt auf Jugendarbeit Wert gelegt. Vorsitzender Werner Reckewerth, selbst jahrelang aktiver Fußballer in Essel, zeigte sich beeindruckt und stolz über die sportliche Entwicklung seines Vereins. Sein Dank dafür galt in erster Linie den Jugendtrainern und -betreuern, die in der Vergangenheit und zum Glück auch heute noch einen guten Grundstein für die derzeitigen Erfolge und für die in nächster Zukunft gelegt haben. Die Mitgliederzahl ist weiterhin leicht steigend. Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen und die enorme Entwicklung im Bereich weiblicher Mitglieder, die inzwischen fast ein Drittel des Bestandes ausmachen. Besonders im Bereich der Frauengruppen hat der ehrenamtliche Einsatz von lizenzierten Übungsleiterinnen zu einem Leistungsanstieg geführt. Der Dank des Vorsitzenden galt den Trainern, Betreuern und Übungsleiterinnen und Übungsleitern, ohne deren vorbildlichen Einsatz das hohe und stabile Niveau im Sportverein nicht zu erreichen und zu halten sein würde. Der Dank des Vereins geht darüber hinaus an den Förderkreis für seine wiederholte Unterstützung und an den Gemeinderat des Ortes. Die finanzielle Situation ist nach den Ausführungen des Kassenwartes Hermann Bünger zufrieden stellend, die Bilanz ausgeglichen. Die Kosten für den Spielbetrieb der Fußballer sind nicht zuletzt durch die Zugehörigkeit zur Bezirksliga gestiegen. Abgaben für die verschiedenen Schiedsrichterpools und die Abgaben an den Fußballverband und an den Sportbund machen die größten Posten aus. Dank einer besonnenen Haushaltspolitik in den vergangenen Jahren können die ohnehin niedrigen Mitgliederbeiträge unverändert bleiben. Die Kassenprüfung wurde nicht beanstandet, dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Für seine Vorstandsarbeit über insgesamt 40 Jahre und seine annähernd 50-jährige Mitgliedschaft verlieh der Sportverein Essel Hermann Bünger die Goldene Vereinsnadel. Der Geehrte war in dieser langen Zeit Jugendleiterer, Sozialwart, stellvertretender Vorsitzender und Kassenwart. Silberne Vereinsnadeln für lange Mitgliedschaft erhielten Carmen Minör, Regina Niebuhr, Daniel Becker und Martina Hornbostel.
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