Amtseinführung von Ulf-Birger Frantz

Region. Das Dezernat IV der Region Hannover hat einen neuen Mann an der Spitze: Seit 1. April ist Ulf-Birger Franz Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. Am Dienstag hat Regionspräsident Hauke Jagau den 43-Jährigen offiziell eingeführt. „Ulf-Birger Franz ist ein strategischer Denker – und solche Menschen brauchen wir in Führungspositionen“, lobte der Regionspräsident. „Gerade angesichts der schwierigen Finanzlage der Region Hannover ist es wichtig, mit Energie und Überzeugung an die Aufgaben heranzugehen und dabei die langfristigen Perspektiven nicht aus dem Auge zu verlieren.“ Der Diplom-Sozialwissenschaftler ist im Haus der Region seit vier Jahren heimisch. Bislang leitete er den Bereich Zentrale Steuerung. Künftig unterstehen ihm die Fachbereiche Verkehr, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung sowie Schulen. Für Ulf-Birger Franz ist es thematisch eine Rückkehr zu bekannten Ufern. Bevor er zur Region wechselte, hat Franz fünf Jahre lang als Mitarbeiter der NORD/LB-Volkswirtschaft Landesregierungen und Kommunen in wirtschaftspolitischen Fragen beraten. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Das sind spannende und schöne Themen, bei denen man auch etwas bewegen kann“, sagt der Hannoveraner. Fünf Schwerpunkte hat er für seine neue Aufgabe definiert: „Die Neuausrichtung der regionalen Wirtschaftsförderung und die Zusammenführung von hannoverimpuls mit der Wirtschaftsförderung der Region wird ein wichtiges Thema sein. Wir müssen das Profil der regionalen Wirtschaftsförderung schärfen.“ Zweites Anliegen ist die Beschäftigungsförderung: „Wir müssen junge Menschen in Arbeit bringen.“ Ganz eng damit verknüpft der dritte Punkt: „Wir müssen Zugänge zu Bildung schaffen, individuelle Bildungswege ermöglichen und mit den Berufsbildenden Schulen neue Zielgruppen erreichen.“ Ein weiteres Anliegen sei, den Öffentlichen Personennahverkehr dauerhaft zu sichern und zum Teil auszubauen, sagte Franz – und das alles, ohne die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren. Last but not least will er sich als Dezernent die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen auf die Fahnen schreiben.