Auf Motorradtour ins Mooriz

Yamaha statt Dienstwagen: Die SPD-Politiker Caren Marks und Bernd Lange machten am Sonntag eine Motorradtour ins Resser Moorinformationszentrum. Foto: S. Birkner

Europakandidat Bernd Lange besucht Resser Bürgervertreter

Resse (sb). So sieht wohl eine gelungene Verbindung von Freizeit und Politik aus. Caren Marks und Bernd Lange von der SPD nutzten letztes Wochenende das Sonntagswetter zu einer Motorradtour durch die Region und machten dabei auch im Resser Moorinformationszentrum (Mooriz) Station. Die Bundestagsabgeordnete und der Europakandidat kamen dort mit Resser Bürgervertretern ins Gespräch.
Ein Fokus lag, dem Ort des Treffens entsprechend, auf dem Zustand der heimischen Hochmoore. Jochen Pardey und Jörg Woldenga von der Resser SPD berichteten über die erfolgreiche Entwicklung des Mooriz. Seit der Eröffnung vor zweieinhalb Jahren seien rund 11.000 Besucher gekommen, darunter viele Schulklassen. Woldenga bezeichnete es als „wichtigen kulturellen und umweltpolitischen Beitrag“, über die Bedeutung der Moore zu informieren. Lange erkannte im gleichen Zug die Bedeutung der Moore als aktive CO2-Speicher. Ab 2014 sollten 20 Prozent der Niedersächsischen Strukturfördergelder für Umweltschutz in die Renaturierung heimischer Moore fließen.
Im Weiteren sprachen die Polit-Ausflügler über das lebendige Resser Dorfleben. Das Mooriz beeindruckte Lange besonders, da die Institution von mehr als 30 Ehrenamtlichen mit Leben gefüllt wird. Bald kam die Sprache auf den Resser Bürgerverein, zu dessen größten Erfolgen das Fortbestehen der örtlichen Arztpraxis und der Bau des genossenschaftlichen Lebensmittelladens zählen. Lange verließ die Wedemark also mit postiven Eindrücken. „Obwohl nicht gerade als Metropole bekannt, tut sich im Resser Dorfleben Erstaunliches“, meinte er zum Abschied.