Ausstellung „Sinneswandel“ in Neustadt

Die Vielgestaltigkeit pflanzlicher Anatomien bringt Inge Marion Petersen in ihren Bildern zum Ausdruck.

Zeichnungen von Inge Marion Petersen im Schloss Landestrost

Region Mit Sinnlichkeit und Metamorphosen in der Pflanzenwelt beschäftigt sich die Künstlerin Inge Marion Petersen in ihren Zeichnungen. Vom 7. September bis 14. Oktober sind die Arbeiten der Wennigserin im Schloss Landestrost in Neustadt zu sehen. Die Ausstellung trägt den Titel „Sinneswandel“.
Inge Marion Petersen bezeichnet sich selbst als Formensammlerin. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Vielgestaltigkeit pflanzlicher Anatomien. Mit dem Farbstift erfindet sie vegetabile Organismen, die dem Betrachter durch ihren Detailreichtum real erscheinen. Ihre leuchtend farbigen, teilweise großformatigen Zeichnungen zeigen die Sinnlichkeit und die Verwandlungsfähigkeit von Pflanzen. Nicht nur die optischen, auch die haptischen Sinne des Betrachters werden angesprochen. Inge Marion Petersen möchte den Blick des Betrachters schärfen, Unscheinbares sichtbar machen und ihm die Bedeutung geben, die ihm zusteht.
Inge Marion Petersen, 1956 in Handewitt/Langberg geboren, studierte zunächst Ethnologie, Psychologie und Altamerikanistik. Anschließend erwarb sie ihr Diplom in freier Kunst an der Fachhochschule Hannover und den Meisterschülertitel bei Prof. Verena Vernunft. Sie lebt und arbeitet in Wennigsen am Deister.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Freitag 15 bis 18 Uhr, Sonnabend und Sonntag 14 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Vernissage ist am Donnerstag, 6. September, 19 Uhr; es sprechen: Doris Klawunde, Stellvertretende Regionspräsidentin, und Michael Stoeber, Kunstkritiker.