Berufsbildende Schulen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug

Region. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen eine ehemalige Mitarbeiterin der Region Hannover. Eine Schulsekretärin einer Berufsbildenden Schule wird verdächtigt, Mittel aus dem Schulbudget für private Zwecke genutzt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sie sich und eventuell auch andere innerhalb der vergangenen fünf Jahre insgesamt um mindestens 400.000 Euro bereichert haben.
Das Arbeitsverhältnis ist mittlerweile aufgelöst, die Region Hannover hat den Fall angezeigt. Die falschen Abrechnungen waren aufgefallen, als die Mitarbeiterin einige Tage abwesend war. Die Beschuldigte wird verdächtigt, in den vergangenen Jahren immer wieder Geld aus dem Schulbudget an Familienmitglieder überwiesen, Rechnungen gefälscht sowie private Warenbestellungen über das Schulkonto abgerechnet zu haben. In ihrem Aufgabenbereich lagen die Bewirtschaftung eines begrenzten Personalkostenbudgets sowie das Material- und Bestellwesen. Das Schulbudget wird über das Kassensystem der Region bewirtschaftet. Hieraus bezahlen die Schulen Ausgaben für den laufenden Betrieb etwa für Strom und Wasser, Unterrichtsmaterialien oder kleine bauliche Unterhaltungen, für Schulfahrten, Lernmittel, Kosten für Fortbildungen der Lehrerinnen und Lehrer sowie befristete Einstellungen von Schulpersonal.